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Dienstag, 28. Juni 2016

Eine heilsame Geburt

Am Abend des 26.06.2016 hatte ich leichte Wehen und dachte schon, es würde los gehen. Dann brachte ich die kleine Eule ins Bett und der Spuk war vorbei. Den nächsten Tag über hatte ich leichte Regelschmerzen und einen wahnsinnigen Druck nach unten, fühlte mich generell seltsam und unsicher.

Am 28.06. wachte ich gegen 6 Uhr mit Wehen auf. Ich konnte nicht mehr schlafen und stand auf. Die Wehen waren regelmäßig, aber zunächst noch sehr leicht. Ich legte mich noch ein bisschen aufs Sofa und versuchte zu entspannen. Irgendwann stand ich wieder auf, ging duschen, und weckte den Eulenmann und das Eulenkind, die morgens mit der Oma ins Kinderturnen gehen durfte. Die Wehen blieben und wurden langsam stärker, ich konnte mich aber noch gut dabei unterhalten und mich um den Alltag kümmern. Der Abstand blieb bei etwa 10 Minuten. Ich glaubte nicht, dass es so schnell ernst werden würde und um 14:00 sollte ich sowieso einen Vorsorge-Termin im Geburtshaus haben. Dennoch trafen wir Vorbereitungen. Das Eulenkind wurde von den Großeltern versorgt und der Eulenmann sagte auf Arbeit Bescheid, dass er später (nach dem Vorsorgetermin) oder nicht kommen würde.

Nachdem die kleine Eule aus dem Haus war, richtete ich die letzten Dinge, und versuchte noch etwas auf dem Sofa zu dösen. Die Intensität der Wehen nahm weiterhin zu und langsam musste ich sie aktiv veratmen und mich richtig auf sie konzentrieren. Im Liegen fiel mir das schon schwer. Im Stehen oder Sitzen waren die Wehen häufiger und schmerzhafter. Am besten konnte ich sie im Vierfüßlerstand aushalten mit kreisenden Bewegungen des Beckens und tiefer Bauchatmung. Der Abstand der Wehen blieb bei 8-10 Minuten. Bei der kleinen Eule damals hatte ich sehr heftige Wehen im Minutentakt, die jedoch zunächst nichts am Muttermund bewirkten. Deswegen ging ich auch davon aus, dass es noch dauern würde.

Gegen 12:30 bat ich den Eulenmann, im Geburtshaus anzurufen. Er sollte die Hebamme fragen, ob wir den Vorsorgetermin wahrnehmen oder erst einmal abwarten sollten. Inzwischen war ich mir aber sicher, dass ich unter der Geburt war und die Wehen diesmal nicht weggehen würden. Ich hielt es jedoch nicht für ausgeschlossen, dass wir noch einmal nach Hause geschickt würden. Die Hebamme sagte, wir sollten uns ruhig gleich auf den Weg machen; wir müssten nicht zu Hause warten. Gesagt, getan. In aller Ruhe machten wir uns bereit und fuhren mit einem kurzen Halt beim Bäcker ins Geburtshaus.

Etwa eine Stunde nach dem Telefonat kamen wir an. Die Hebamme fragte, ob sie die eine Schwangere, die noch vor mir Vorsorgetermin hatte, wegschicken solle, aber ich versicherte ihr, dass das mit der Geburt noch dauern würde. Ein bisschen skeptisch schaute sie mich schon an, wie ich da im Vierfüßlerstand vor dem Sofa des Wartebereichs hing und meine Wehen veratmete. Aber ich war tatsächlich sehr entspannt. Die Abstände waren groß, die Wehen waren gut zu veratmen, zwischen den Wehen fühlte ich mich blendend - kein Grund zur Hektik. Da die Hebamme, die die Vorsorge machen sollte (M), eine andere war als die, die an dem Tag Rufbereitschaft für Geburten hatte (N), sollten wir diese aber doch schon einmal verständigen. Diese machte sich dann so langsam auf den Weg. Außerdem war noch eine Hebammenschülerin (R) da.
Eine weitere Frau hatte an dem Morgen ihr Kind bei M. im Geburtshaus geboren; die kleine Familie war noch im entsprechenden Zimmer, und es war noch nicht wieder vorbereitet. Sobald die andere Schwangere am CTG hing, fing M. an, die Neu-Familie zu scheuchen und das Zimmer herzurichten. Ich veratmete weiterhin gut gelaunt meine Wehen und verstand den ganzen Stress nicht.

Bald darauf war die kleine Familie verabschiedet und ich durfte ins Zimmer. M. schlug vor, dass ich in den Vierfüßlerstand aufs Bett solle. Dazu bekam ich noch einen Petzi-Ball, über den ich mich drüber hängen konnte. Gleichzeitig wollten sie allerdings CTG schreiben und das Gerät hielt nicht richtig, sodass R. das Kind zuerst nicht richtig fand, und dann diesen Kontaktdings vom CTG die ganze Zeit an meinen Bauch drücken musste, wobei das Signal dauernd verschwand. Nach 15-20 Minuten war mir das zu viel. So fühlte ich mich sehr unwohl und konnte mich nicht entspannen. Ich legte mich dann also doch noch einmal hin und es konnte ein vernünftiges CTG geschrieben werden.

Dann kam auch N. an und stimmte in die Hektik mit ein. Sie stellte ein paar Fragen und wuselte wieder davon. Ich sollte essen und trinken. Ich hatte zwar keinen Hunger, aber ich aß und trank. Irgendwann meinte sie "So, Mutter. Aufstehen. Geburt!" Dann fiel ihr ein, dass sie mich vielleicht noch untersuchen sollte. Zu meiner Verwunderung war der Muttermund da bereits 3cm auf. Sie schickte uns dann noch ein bisschen spazieren. Laufen war wahnsinnig unangenehm; ich hatte solch einen Druck nach unten, und die Wehen kamen deutlich häufiger. Sie selbst waren aber immer noch sehr gut zu veratmen. Wenn sie kamen, hing ich mich an oder über den Eulenmann - aufrecht war es zu unangenehm. Ich konzentrierte mich ganz aufs Atmen und Beckenkreisen. So ließ sich das Aushalten. Auf dem Weg scherzten wir sehr. Es war eine entspannte Atmosphäre draußen im leichten, angenehm kühlen Regen. Dann kamen jedoch 1-2 knackigere Wehen, und ich wollte lieber wieder hoch. Auch der Regen wurde stärker.

Gegen 15:00 waren wir wieder oben. Die Hebammen steckten mich eigentlich gleich in die Badewanne. Das wunderte mich. Ich fragte mich, was ich denn jetzt noch so lange in der Badewanne soll. Aber ich wehrte mich nicht. Ich bekam eine durchgeschnittene Netzhose als CTG-Gurt für später. Das Wasser war angenehm warm, ich hatte eine bequeme Position, während der Wehen bewegte ich mein Becken hin und her. Zwischen den Wehen unterhielten wir uns ausgelassen mit N. und R.. M. war im Büro. Die Wehen kamen weiterhin alle 8-10 Minuten und waren weiterhin gut zu veratmen. Irgendwann verließen N. und R. das Zimmer und mein Mann und ich verbrachten die Zeit in angenehmer Stille. Ich betrachtete das Bild an der gegenüberliegenden Wand und veratmete hin und wieder die Wehen. Dann reichte veratmen plötzlich nicht mehr und 4-5 Wehen lang musste ich vertönen. Eine Wehe davon war richtig lang - mit Vertönen aber immer noch gut auszuhalten. Nach der letzten Wehe bat ich den Eulenmann, die Hebammen zu holen. Ich hatte ein leichtes Druckbedürfnis und wollte die Frauen wieder an meiner Seite haben. Die kamen dann auch alle drei gut gelaunt ins Zimmer geströmt und freuten sich offensichtlich, dass es spannend werden würde. 17:03 war es da.

Das CTG wurde angeschlossen. Baby ging es gut. R. musste den Kontaktkopf wieder festhalten. Den Druck dadurch empfand ich als wahnsinnig unangenehm - v.a. während der Wehen. An alles danach erinnere ich mich nicht mehr klar. Ich war wie in Trance und handelte nur noch aus Instinkt. Ich bekam kaum mit, was die Frauen mir sagten. Kurz nachdem die Hebammen zurück waren, kam die nächste Wehe, die sehr lang und heftig war. Das Druckbedürfnis war plötzlich überwältigend. Ich durfte aber noch nicht. N. untersuchte mich während der Wehe. Der Muttermund war bei 9 cm. Sie dehnte ihn ein bisschen, was sehr schmerzhaft war, aber dann war er ganz auf. Die Fruchtblase war noch intakt. Ich versuchte, mit "papp-papp-papp" und "ich drücke nicht" mich vom Drücken abzuhalten, aber es war so schwer. Die Wehe war endlich vorbei, aber ich war immer noch etwas weggetreten. Die nächste Wehe ließ nicht lange auf sich warten. Ich sollte mich entspannen, mich öffnen. Nicht drücken. Endlich durfte ich. "Jaaaaaaaaa!" Der Kopf war halb geboren. Dann hieß es "Genug jetzt!", aber das Druckbedürfnis und der Druck des Kopfes blieben. Etwas verzweifelt schwankte ich in der nächsten Wehe zwischen Drücken und Papp-Papp-Papp, aber die Hebammen führten mich. Dann wurde es etwas hektisch; das bekam ich jedoch nur am Rande mit. Kurze Zeit verloren sie das Kind aus dem CTG, aber das Gerät hatte nur den Kontakt verloren. Das Fruchtwasser war grün und ich hatte beim letzten Pressen wohl Stuhl verloren. Es war mir alles egal. Die nächste, dritte, letzte Presswehe, kam und ich spürte, wie das Kind meinen Körper verließ. Um 17:23 lag unser Baby auf meiner Brust. Etwas bläulich, voller Käseschmiere, und wunderschön. Ich umarmte es. Ich begrüßte es. Ich himmelte es an. Nach einigen Momenten der Besinnung packte mich die Neugierde und ich schaute nach, welches Geschlecht unsere Überraschung hatte. Ein kleiner Sohnemann; wie schön! Die Plazenta kam mit nur einer weiteren Wehe. Trotz des rasanten Tempos habe ich keinerlei Geburtsverletzungen davon getragen.

Alles war gut. Endlich war er da. Die Hebammen lobten mich und beglückwünschten uns. Ich habe noch eine Weile gebraucht, richtig anzukommen. Der Papa durfte schon einmal mit seinem Sohn auf dem Bett kuscheln, wo ich kurze Zeit später zu ihnen stieß. Sofort wollte er an die Brust und war zufrieden. Zwei Stunden nach der Geburt holte uns die große Schwester (mit Hilfe von Oma und Opa) ab und wir fuhren - jetzt zu viert - nach Hause.

Nach der für mich traumatischen ersten Geburt, bei der wir nach einem zunächst unerkannten Blasenriss überraschend in die Klinik mussten, und es zu einer ungeplanten PDA mit Folgen kam, war diese Geburt wunderbar heilsam und Balsam für Seele und Selbstvertrauen. Ich bin dankbar und überglücklich.

Montag, 9. Mai 2016

Überraschung!

Viele Dinge hinterfragen wir nicht, sondern machen sie, weil man sie eben so macht. Im Idealfall ändert sich das, wenn man sich intensiver mit einem Thema beschäftigt.

Als ich das erste Mal schwanger war, ging ich zunächst davon aus, dass wir uns sagen lassen würden, ob wir ein Mädchen oder einen Jungen bekommen. Von meiner Familie und vielen Bekannten kannte ich dieses Vorgehen. Auch wenn wir einige Freunde und Bekannte haben, die sich haben überraschen lassen, war ich vom heutigen Standard ausgegangen.

Dann sagte der Eulenmann, dass er das Geschlecht nicht vor der Geburt wissen wolle. Der Eulenmann äußert seltenst Wünsche so klar und deutlich, sodass ich ihn selbigen nicht abschlagen konnte. Wir ließen uns also überraschen.

Und stießen oftmals auf Unverständnis. Meine Mutter wollte sogar, dass meine Frauenärztin das Geschlecht auf einen Zettel schreibt, in einen Briefumschlag packt, damit sie das Geschlecht doch vor der Geburt erfahren würde. Das ist natürlich nicht passiert. Andere Menschen reagierten sehr begeistert. Aber letzten Endes ist das eine Entscheidung, die die werdenden Eltern gemeinsam treffen müssen. Alle anderen sind egal.

Natürlich ist man super neugierig. Natürlich kommt man mal in Versuchung, beim Ultraschall wohin schielen zu wollen. Aber, was ich zunächst aus Liebe zum Eulenmann mitgemacht habe, hat mich immer mehr überzeugt, je länger ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, und es war keine Frage, wie wir es diesmal handhaben würden. Warum also lassen wir uns das Geschlecht nicht sagen?

Überraschung. Wir lieben Überraschungen. Es ist spannend, etwas nicht vorher zu wissen. Frau erträgt 9 Monate lang Übelkeit, Müdigkeit, Schmerzen, Schlafstörungen und sonstige Einschränkungen. Dann muss frau noch die Strapazen einer Geburt überstehen. Ohne Zweifel lohnen sich all die Mühen und sind vergessen, wenn man dieses kleine Bündel Glück im Arm hält, doch es gibt Angenehmeres. Aber endlich wissen zu wollen, wie der kleine Mensch aussieht und ob man nun Sohn oder Tochter bekommt, das stellt auch während der Geburt eine Motivation dar. Es ist ein Geburtstag, an dem die Eltern eines der tollsten Geschenke überhaupt bekommen. Es wäre doch langweilig, alles schon vorher zu wissen.
Wir verzichteten im Übrigen auch komplett auf 3D-Ultraschall und haben die meisten Vorsorge-Untersuchungen bei den Hebammen im Geburtshaus gemacht - ganz ohne Ultraschall. Auch haben wir auf Feindiagnostik verzichtet. Wir haben mit der Frauenärztin ausgemacht, dass sie uns eventuelle Auffälligkeiten mitteilt. Z.B. solche, die auf eine Behinderung oder Krankheit hinweisen. Das hätte zwar an sich für uns nichts geändert, aber es war uns wichtig, zu wissen, ob das Kind direkt nach der Geburt eine spezielle Versorgung braucht. Für die großen Ultraschall-Untersuchungen waren wir deshalb natürlich bei der Frauenärztin. Sie wusste Bescheid, hat uns unterstützt, und auch immer brav Bescheid gesagt, bevor sie "untenrum" geschallt hat. Auch diesmal gab es keine Auffälligkeiten und so spricht nichts dagegen, dass wir unser Kind im Geburtshaus begrüßen und kurz nach der Geburt mit nach Hause nehmen dürfen. Letzte Woche habe ich meine Frauenärztin das letzte Mal vor der Geburt gesehen.

Gender. Wer mich kennt, weiß, dass die Farbe Rosa mein persönliches Kryptonit ist. Aber auch so finde ich es nicht nachvollziehbar, nein, eigentlich sogar sehr furchtbar, dass man schon Neugeborene in gewisse Geschlechterrollen pressen will. Für Mädchen nur Rosa, Pink und Schmetterlinge - am besten mit Glitzer und Rüschen; für Jungs Grau und Blau und Monster und Autos. Nicht nur vor der Geburt habe ich neutrale Kleidung gekauft, auch für meine Tochter war ich sehr oft in der Jungsabteilung unterwegs. Als wir kürzlich zusammen neue Kleidung kaufen waren, hat sie in einem Atemzug nach einem Monsterpulli und einem Kleidchen verlangt. Da dachte ich mir nur: "Alles richtig gemacht!"
Das nimmt auch immer mehr Überhand. Inzwischen kann man nicht mehr nur Kleidung entsprechend des Geschlechts kaufen, nein, alles gibt es für Jungs oder Mädchen: Autositze, Flaschen, Flaschenbürsten, Schnuller, Spielzeug, Bücher, Planschbecken etc. pp. Und "freundlicherweise" steht es auch immer gleich mit dabei, für welches Geschlecht welches Produkt ist. Am Wochenende war ich Lebensmittel einkaufen, da hörte ich, wie ein Junge im Grundschulalter gerne ein Armband in Deutschlandfarben gehabt hätte. Aber da stand irgendwas mit "für Mädchen" dabei; anscheinend war auch Haarschmuck mit im Paket. Dann konnte der Junge das Armband natürlich nicht haben. Das ist doch furchbar.
Ich möchte mein Kind nicht limitieren. Ich möchte mein Kind nicht in irgendwelche Schubladen zwängen, die sich irgendjemand irgendwann einmal aus Willkür oder Profitgier ausgedacht hat. Es soll selbst erfahren, wer es ist. Es soll alle Möglichkeiten ausschöpfen können. Ich erziehe mein Kind bunt. Wenn es mit Puppen spielen will, toll. Wenn es sich im Wald mit Matsch einsauen will, super. Wenn es Fußball spielen will, prima. Wenn es sich nicht mehr von Klavier oder Gitarre losreißen kann, perfekt. Wenn es aus Herzenslust laut singt oder tanzt, jawohl! Und ja, dabei ist mir egal, ob das mein Sohn oder meine Tochter ist. Wenn mein Sohn später mal rosa Schuhe oder ein Kleid tragen will, dann soll er das tun dürfen! Mädchen sollen nicht mit Autos spielen, aber später macht man sich über Frauen als schlechte Autofahrer lustig. Jungs dürfen nicht mit Puppen spielen, aber sollen später fürsorgliche Väter sein. Wie blind ist das? Wie sollen die Knirpse denn herausfinden, was sie selbst mögen, wer sie selbst sind, wenn man sie so einschränkt? Ja, ich hasse Rosa, aber ich käme nie auf die Idee, meiner Tochter zu verbieten, diese Farbe zu tragen oder gar zu mögen. Genau so wenig dränge ich ihr auf, meine Lieblingsfarbe zu tragen oder zu mögen.
Und ja, ich finde, das alles fängt schon vor der Geburt an. Ich kenne Mädchen-Mamas, die das zweite Kind - einen Jungen - erwarten, die dann alles neu kaufen mussten - ob das nun Kleidung oder Spielzeug oder sogar Tragetücher waren. Das ist doch Wahnsinn. Da fehlt mir absolut das Verständnis. Da werden vor der Geburt schon so viele Erwartungen an das Kind herangetragen, die mit dem jeweiligen Geschlecht zusammenhängen. Das möchte ich meinem Kind nicht antun. So sind wir auch schon beim nächsten und meiner Meinung nach - wichtigsten - Grund.

Unvoreingenommenheit. Jedes Kind, jeder Mensch, ist anders. Nach der Geburt lernen wir das Wesen kennen, das 9 Monate lang in uns herangereift ist. Schon Babys haben ihren eigenen Charakter. Wie soll man diesen neuen kleinen Menschen ganz unvoreingenommen kennen lernen können, wenn man schon Monate vorher weiß, welches Geschlecht es hat und es somit schon - sei es unterbewusst - in gewisse Rollen oder Schubladen steckt, die man aus der Gesellschaft übernimmt. Am schlimmsten finde ich es, wenn die Kinder schon Monate vor der Geburt ihren Namen bekommen. Wie soll man da noch unvoreingenommen auf das Kind eingehen können, wenn man schon so viele konkrete Vorstellungen und Erwartungen hat? Da kann man doch eigentlich nur enttäuscht werden. Unsere Tochter hat ihren Namen erst deutlich nach der Geburt erhalten. Natürlich hatten wir im Vorfeld eine Liste mit Namen erstellt, die uns beiden gut gefielen. Aber wir wollten das Menschlein erst einmal kennen lernen, bevor wir uns festlegen. Das werden wir diesmal wieder so handhaben. Der Arbeitstitel bei Nummer 1 war Heinz-Heidi, diesmal lautet er Aurora-Boris.
Vielleicht hängt es auch damit zusammen, wie man seine Rolle als Elternteil sieht. Für mich war es schon immer klar, dass mein Kind eine eigene Person ist, die ich begleiten darf. Meine Tochter mag Ähnlichkeiten mit mir und mit ihrem Vater haben, aber sie ist nicht "Minime". Sie ist sie und sie ist genau gut so wie sie ist. Ich als Mutter darf dem Kind dabei helfen, sich selbst zu erfahren, sich selbst zu finden. Natürlich helfe ich auch dabei, die Welt kennen zu lernen, das Kind zu schützen, zu trösten. Aber es käme mir nie in den Sinn, Stempel aufdrücken zu wollen. Es ist ein eigener Mensch mit eigenen Vorstellungen und Vorlieben. Das passiert ganz von alleine, auch ohne dass wir es wollen. Umso wichtiger finde ich, dass man so lange wie möglich so unvoreingenommen wie möglich an die Sache heran geht.
Wir Menschen sind Wesen, die in einer bestimmten Kultur aufwachsen und dementsprechend sozialisiert sind. Das kann man nicht abstellen. Auch ich erwische mich manchmal bei Schubladendenken. Aber glücklicherweise bin ich inzwischen in der Lage, Dinge zu hinterfragen und mir eine eigene Meinung zu schaffen. Sicherlich gibt es auch Eltern, die unvoreingenommen mit ihrem Kind umgehen können, obwohl sie während der Schwangerschaft das Geschlecht erfahren haben.

Unser Weg ist nicht DER richtige. Unser Weg ist unser Weg und richtig für uns. Das ist, was zählt, und jeder muss für sich selbst entscheiden, welchen Weg er gehen möchte. Ich bin dem Eulenmann sehr dankbar, dass er bei diesem Thema diesen Weg vorgeschlagen hat. Ich wäre von mir aus wahrscheinlich nicht auf die Idee gekommen, weil ich mich damals selbst unterbewusst durch gesellschaftliche Standards limitiert habe. Ich kann nur generell empfehlen, Standards zu hinterfragen, und seinen eigenen Weg zu suchen. Egal, was der Rest der Welt davon hält.

Ist es mir egal, ob ich einen Sohn oder eine Tochter bekomme? Ja und Nein. Wenn ich vor der ersten Schwangerschaft über Kinder nachdachte, dann immer über Töchter. Söhne kamen in meinen Gedanken nie vor. Ich konnte es mir einfach nicht vorstellen. Das änderte sich während der Schwangerschaft. Es waren auch so viele davon überzeugt, dass wir einen Jungen bekommen würden. Auch ich selbst hatte ein klares Jungsgefühl. Wir wissen ja, wie das ausgegangen ist. :D Wahrscheinlich war das nur der Weg meiner Psyche, sich mit der Option auf einen Sohn auseinander zu setzen und kein instiktives Wissen. Deshalb habe ich diesmal versucht, kein Gefühl zu haben. Das ist mir bist jetzt ganz gut gelungen. Auch wenn das für viele unverständlich ist.
Natürlich wäre es schön, nach einem Mädchen auch einen Jungen aufwachsen zu sehen. Natürlich wäre es schön, auch einen Sohn zu haben. Aber ein Mädchen wird genau so willkommen sein und geliebt werden. "Hauptsach gsund!" Höchstwahrscheinlich wird es nicht meine letzte Schwangerschaft gewesen sein, sodass die Hoffnung auf einen Sohn so oder so noch nicht begraben werden müsste. Aber das ist Zukunftsmusik und derzeit irrelevant.

Jetzt freuen wir uns erst einmal - ganz unvoreingenommen - auf Eulenkind Nummer 2.

Donnerstag, 25. September 2014

Liebe

Mein krankes Kind schmiegt sich an mich, beruhigt sich sofort auf meinem Arm. Und ich wundere mich nur.
Mein flinkes Kind sieht mich und krabbelt zu mir, will auf meinen Arm. Und ich wundere mich nur.
Mein treues Kind schaut mir nach und weint, wenn ich den Raum verlasse. Und ich wundere mich nur.

Ich wundere mich, dass mich dieses Kind so sehr liebt. Mit Leib und Seele und seinem ganzen Sein.
Ich wundere mich, denn ich habe das Gefühl nichts geben zu können. Ich habe es selbst nie erfahren, wie soll ich es geben können?
Ich wundere mich, dass mich dieses Kind so sehr liebt. Dass mich irgendjemand so sehr lieben kann.

Da sind sie wieder, die uralten Selbstzweifel, die tiefer reichen als alles andere.
Da sind sie wieder, die alten Dämonen, die Schatten meiner Selbst.
Da sind sie wieder. Doch wie kann man etwas überwinden, das so tief in einem verwurzelt ist?

Ich weiß es nicht.

Dieses Kind liebt mich. MICH.
Ich wundere mich und bin doch dankbar.
Und ungläubig.
Und traurig.
Und bin erfüllt von Angst.

Dienstag, 25. März 2014

Lob?

Mein Kind wurde beim Kinderarzt für seine Ausdauer gelobt. Im Kreischen...

Sonntag, 16. März 2014

Mutter werden

Ich hatte 9 Monate Schwangerschaft, um mich an den Gedanken zu gewöhnen, Mutter zu werden. Ich hatte 28 Stunden Wehen, als Übergangsphase in ein neues Leben. Und doch war ich alles andere als vorbereitet.

Durch die Narkose war ich nach der Geburt regelrecht benebelt und emotionslos. Ich habe lange gebraucht, um wirklich zu verstehen, dass mein Kind nun geboren ist, dass ich nun tatsächlich Mutter bin.

Mein Mann war ganz vernarrt in seine Tochter und hat sich sofort liebevoll um sie gekümmert. So intensiv, dass ich mich teilweise nutzlos gefühlt habe. Nur fürs Stillen war ich gut - zumindest fühlte ich mich so. Ich schaffte es gar nicht, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Wenn sie schrie, gab ich sie ihrem Papa, weil der sie im Gegensatz zu mir zu beruhigen wissen schien. Ich hatte regelrecht Angst, mit meiner Tochter allein zu sein. Ich war mir so unsicher und war immer noch mit mir und dem Durchgemachten beschäftigt.

Die Situation wurde durch familiäre Unstimmigkeiten noch verschärft. Und schließlich kamen noch Stillprobleme hinzu, die mich vollkommen aus dem Gleichgewicht warfen. Nicht mal das konnte ich richtig machen...

Aber das war auch der Moment, in dem ich endlich einen Zugang fand. Ich machte mir dermaßen Sorgen um das Wesen, das ich so lange unter meinem Herzen getragen hatte, dass alle Barrieren einbrachen. Meine Tochter schrie und ich heulte mit ihr, drückte sie an mich und wollte sie nicht mehr hergeben. Langsam, aber sicher näherten wir uns an. Und mein Mann half mir, sie zu beruhigen, und ermutigte mich, dass ich das auch kann.

Die erste Zeit war eine Gefühlsachterbahn, voller Hindernisse und Zweifel. Doch inzwischen bin ich endlich angekommen im Muttersein. Und glücklich.

Die Kunst des Stillens

In der Schwangerschaft frug ich mich die ganze Zeit, warum alle immer so einen Wirbel ums Stillen machten. Ich stellte mir das ganz einfach vor: Kind an Brust, alles super. Tja. Das ist dann wohl der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

Die ersten Tage lief es eigentlich ganz gut. Doch plötzlich fing die kleine Schildkröte an, beim Trinken zu zicken. Sie fuchtelte wie wild mit ihren Armen, schüttelte direkt vor der Quelle wild den Kopf, und trank einfach nicht. Und wenn sie einmal ein bisschen trank, schlief sie sofort ein und war nicht zum Weitertrinken zu bewegen. Einen kompletten Abend schrie sie vor Hunger.

Sie trank über Tage nicht richtig. Dadurch wurde nicht genug Milch produziert. Dadurch bekam sie noch weniger zu essen. Sie nahm zu viel ab und nicht wieder zu.

Wir puckten. Wir stillten im Liegen, während der Mann das Andocken übernahm und bei Bedarf das Kind in Position hielt. Wir probierten Stillhütchen. Ich pumpte ab - erst mit der Handpumpe, dann mit einer elektrischen. Ich trank viel, auch Stilltee und sogar alkoholfreies Bier, um die Milchproduktion anzuregen. Dennoch mussten wir zufüttern.

Nicht mal das konnte ich richtig machen. Nicht mal mein Kind richtig versorgen.

Stillen wurde zum Stressfaktor. Alle 2 Stunden entweder Abpumpen oder Stillen - auch die Nacht durch. Stillen dauerte mindestens eine Stunde und war nervenaufreibend für alle Beteiligten.

Durch das Zufüttern mit der Flasche verstand sie aber plötzlich, dass man beim Trinken saugen muss! Und dann klappte es langsam auch an der Brust.

In der Zwischenzeit hatte sie wieder bis zu ihrem Geburtsgewicht zugenommen. Seit Freitag muss ich nicht mehr abpumpen und auch das Zufüttern konnten wir schon reduzieren. Durch die Umstellung hatte sie gestern allerdings wieder abgenommen, wobei sie das meiste davon heute schon wieder drauf hatte. Stillen dauert nicht mehr ganz so lange und klappt immer besser. Sie schläft auch nicht mehr so oft ein dabei.

Dennoch mache ich mir Gedanken, dass ich nicht genug Milch habe, dass etwas mit mir nicht stimmt. Mir setzt es schon zu, dass wir Pulvermilch füttern müssen. Ich hoffe sehr, dass es weiterhin bergauf gehen wird und ich bald wirklich voll stillen kann.

Sonntag, 2. März 2014

Eine schwere Geburt

In den letzten Wochen vor der Geburt hatte ich regelmäßig Panik und habe gebetet, dass sich das Kind noch Zeit lassen würde, weil ich mich alles andere als bereit gefühlt habe. Am 26.02. habe ich mir dann gedacht "In 2 Tagen ist Entbindungstermin. Ich werde mich nicht bereiter fühlen. Also kann sich Krümel so langsam auf den Weg machen."

In eben dieser Nacht bin ich aufgewacht, weil ich zur Toilette musste. Als ich aufgestanden bin, ist mir etwas die Beine runtergelaufen. Bei genauerer Betrachtung war es eine rosafarbene Flüssigkeit wie sehr helles, verdünntes Blut. Da es bei dem Bisschen blieb, bin ich aber davon ausgegangen, dass es eine beginnende Zeichnungsblutung ist. Kurze Zeit später setzten die ersten Wehen ein, die sich wie leichte Regelschmerzen anfühlten, aber in 7-12 Minuten Abständen kamen und gingen. Ich war so unruhig, dass ich nicht mehr schlafen konnte. Mein Mann blieb dann auch von der Arbeit zu Hause. Morgens rief ich gleich bei der Hebamme an. Wir hatten an dem Morgen sowieso einen Vorsorgetermin, sodass wir es erst mal dabei belassen wollten. Die Wehen wurden minimal stärker und kamen etwas öfter, aber immer noch unregelmäßig.

Um 10:30 waren wir also im Geburtshaus zur Vorsorge. Die Hebamme stellte fest, dass der Gebärmutterhals komplett verstrichen, der Muttermund allerdings noch zu war. Das ph Papier verfärbte sich nicht, sodass sie davon ausging, dass es kein Blasensprung war. Ganz sicher war sie sich allerdings nicht und so blieben wir erst einmal eine Weile dort, während sie Hausbesuche machte, um zu schauen, wie sich die Situation entwickelt. Als sie mittags zurück kam, untersuchte sie mich noch einmal, schrieb noch einmal CTG, aber es hatte sich nichts verändert. Sie wollte uns schon nach Hause schicken, machte aber dann doch noch einmal einen ph-Test und der war plötzlich positiv. Deshalb sollte eine Ärztin aus der angrenzenden Klinik noch einmal drauf schauen und einen anderen, zuverlässigeren Test durchführen.

Gegen 16:30 Uhr empfing uns eine nette Assistenzärztin und untersuchte mich erneut. Der Muttermund war inzwischen fingerkuppendurchlässig, der ph-Test war jedoch auch leider positiv. Ich hatte also in der Nacht einen Blasensprung. Die Hebamme vermutete, dass die Blase weit oben gerissen sei. "Das ist die gemeinste Form des Blasensprungs." Normalerweise bewirkt das Fruchtwasser nämlich, dass Hormone ausgeschüttet werden, die die Geburt voran treiben. Da selbige innerhalb von 18 Stunden nach Blasensprung stattgefunden haben sollte, damit es nicht zu einer Infektion kommt, und das in den verbleibenden 4 Stunden recht utopisch war, riet uns die Hebamme dazu, stationär zu gehen, weil die Medikamentenversorgung (Antibiose) in der Klinik gesichert war. Wir willigten schweren Herzens ein. Es wurde noch ein CTG geschrieben und ich wurde mit homöopathischen Mitteln zur Wehenförderung auf das kurz zuvor bezogene Zimmer geschickt.

Den Abend verbrachten wir ruhig auf dem Zimmer. Die Wehen wurden langsam stärker, aber waren noch sehr gut auszuhalten. Irgendwann musste ich anfangen, sie zu veratmen, aber auch das war zunächst kein Problem. Um 20:30 bekam ich das Antibiotikum, vorm Schlafengehen wurde noch ein CTG gemacht. Nun waren darauf auch die Wehen zu erkennen. Wir sollten wieder in den Kreißsaalbereich kommen, wenn sich etwas an dem Zustand veränderte. Da wir beide in der Nacht vorher nicht viel geschlafen hatten, kuschelten wir uns in das Krankenhausbett und hörten Musik. Zwischen den Wehen konnte ich eine Weile immer wieder wegdämmern, wenn es auch kein sonderlich erholsamer Schlaf war.

Wir hatten meinen mp3-Player dabei, den ich zuvor mit Chants und Ähnlichem bestückt hatte. Lautsprecher hatten wir auch dabei. Die sich immer wiederholenden Chants halfen mir sehr, mich zu entspannen und mit den Wehen zurecht zu kommen. V.a. "The river is flowing" sang ich immer und immer wieder im Geiste mit und stellte mir die Wehen als Wasser vor.

Gegen 0:30 waren die Wehen so stark, dass sie nur noch schwer zu veratmen waren, und kamen regelmäßig alle 3 Minuten. Ich wollte während der Wehen nicht mehr am Bauch angefasst werden. Höflich bleiben wurde zunehmend unmöglicher und ich entschuldigte mich bei meinem Mann im Voraus dafür, dass ich seine Hand wegschieben oder gar -schlagen würde. Er war aber absolut verständnisvoll.

Wir gingen dann also in den Kreißsaalbereich. Auf dem Weg dorthin war es noch einmal schlimmer geworden. Sowieso schien es nun recht plötzlich voranzuschreiten. Im Nachhinein vermute ich, dass mir zu viele Globuli gegeben wurden oder ich zu gut auf das Mittel reagierte. Auf dem erneuten CTG waren die Wehen schon sehr deutlich zu erkennen. Der Muttermund war jedoch immer noch nicht auf. Wir sollten im Kreißsaal bleiben. Ich bekam ein homoöpathisches Zäpfchen gegen die Schmerzen. Vorher wollte ich noch auf Toilette, weil ich so sehr musste. Das war ein Kampf. In der kleinen Toilette war es so eng und stickig, mir war so schlecht, mir tat alles weh und in keiner Position waren die Wehen mehr zu ertragen. Letztlich konnte ich mich aber doch noch erleichtern und das Zäpfchen landete auch am richtigen Fleck.

Im Kreißsaal selbst setzte ich mich auf den Sitzball direkt vors offene Fenster, was kurzzeitig Besserung brachte. Leider nur kurzzeitig. Mir war so heiß und schlecht und die Wehen steigerten sich weiter. Ich fing an, sie zu vertönen. Ich zog mich bis auf den BH aus und legte mich aufs Bett, während mein Mann noch ein paar Sachen aus dem Zimmer holte - wir hatten ja nicht damit gerechnet, gleich da zu bleiben. Er brachte auch die Musik mit, die mich nach wie vor durch ihre Vertrautheit und ihre Wiederholungen beruhigen konnte. Die Wehen wurden weiterhin stärker, veratmen tat nur noch mehr weh, vertönen war auch fast nicht mehr möglich. Badewanne war durch meinen angeschlagenen Kreislauf zu riskant. Ich konnte nur noch da liegen und mich vor Schmerz winden und gleichzeitig konnte ich vor Erschöpfung die Augen kaum offen halten. Zu dem Zeitpunkt lag ich etwa 23 Stunden in Wehen und hatte kaum geschlafen. Nachdem ich mich übergeben hatte, war mir zumindest nicht mehr schlecht. Den Kommentar der Hebamme, dass das sehr gut sei, weil das bedeute, dass es in die richtige Richtung gehe, konnte ich irgendwie nicht so recht würdigen...

Erneut wurde ein CTG geschrieben und ich wurde untersucht. Inzwischen war der äußere Muttermund komplett auf, der innere weiterhin zu und es war kein Ende in Sicht. Durch die Schmerzen verkrampfte ich mich weiterhin, sodass sich da auch nichts öffnen konnte. Die Hebamme bot mir zwei Möglichkeiten der Schmerzlinderung an: eine Spritze, um die Wehenspitze zu nehmen oder eine PDA. Ursprünglich wollte ich es ohne solche Medikamente schaffen, aber ich konnte in dem Moment einfach nicht mehr. Ich habe mich so gehasst für meine Schwäche. In dem Moment war mir aber alles egal. Ich hab mir sogar einen Kaiserschnitt gewünscht. Ich wollte nur noch, dass es aufhört. Ich wollte nur noch schlafen. Ich hatte keine Kraft mehr für Entscheidungen; wir hatten uns im Vorfeld nie über ein solches Szenario Gedanken gemacht. Noch weniger Kraft hatte ich für für Experimente. So stimmten wir der PDA zu, damit ich Ruhe finden und Kraft für den Endspurt sammeln konnte. Die Hebamme rief den Anästhesisten, mein Mann musste Formulare ausfüllen. Als der Anästhesist da war, sollte ich mich hinsetzen mit rundem Rücken. Er klärte mich darüber auf, dass ich mich nicht ohne Absprache bewegen dürfe, weil es im schlimmsten Fall zu einer Lähmung kommen könne. Ich hatte zu dem Zeitpunkt nur noch wenige Sekunden zwischen den Wehen, die unvorstellbarerweise immer noch stärker wurden. Die Zeit, die er für das Anlegen der PDA gebraucht hat, war wohl tatsächlich die schlimmste.

Als die Narkose wirkte, fühlte ich mich tatsächlich sehr erleichtert und schlief fast direkt ein. Damit die Wehen nicht aufhörten und ich sie weiterhin spüren konnte, gaben sie mir einen Wehentropf. Alles, was ich nun von den Wehen spürte, war ein Druckgefühl. Es wurde Dauer-CTG geschrieben, aber dem Baby ging es blendend. Ich weiß nicht, wie lang mein Mann und ich so aneinander gekuschelt da lagen; ich war in einem Schwebezustand. Der Druck, den ich spürte, wurde stärker und auch diesen musste ich irgendwann veratmen, aber ich war so benebelt, dass ich nicht daran dachte, die Hebamme zu rufen. Auch nicht, als ich das Gefühl hatte, mitdrücken zu müssen. Sie war immer mal wieder nachschauen gekommen und hatte angekündigt, mich gleich noch einmal zu untersuchen.

Bei der Untersuchung meinte sie dann nur "oh". Oh? "Ich kann den Kopf schon sehen." Und dann: "Wollen wir das Baby dann mal rauslassen?" Ich war so perplex und eigentlich wollte ich auch gar nicht aus meinem Dämmerzustand raus, doch ein Teil von mir konnte weiterhin klar denken. Eine zweite Hebamme wurde hinzu gerufen. Ich spürte inzwischen Dauerdruck und konnte durch die PDA nicht einschätzen, wann eine Wehe kam. Gemeinsam fanden wir die Wehen heraus und die Hebammen zeigten mir, wohin ich pressen sollte. Der Kopf rutschte immer wieder zurück und es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis er geboren war. Ich war vollkommen auf meine Aufgabe konzentriert, aber ohne jegliche Emotion. Ich merkte in den Press-Pausen richtig, wie das Kind den Kopf im Geburtskanal drehte. Das war ein verrücktes Gefühl. Irgendwann sollte ich nicht mehr pressen und dann war der Kopf da. Nach 1 oder 2 weiteren Schüben flutschte der ganze Körper aus mir heraus. 05:57 Uhr. Dann hörte ich die Hebammen sagen: "Was haben wir denn da? Einen kleinen Jungen? Nein, ein kleines Mädchen!" Und mir wurde ein Bündel auf die Brust gelegt. 

Ich konnte das gar nicht realisieren und war mit der Situation vollkommen überfordert. Es dauerte, bis ich begriff, was da eigentlich auf meiner Brust lag. Dann hielt ich das kleine Wunder fest und war schon wieder kurz vorm Wegdämmern. Der Papa kuschelte noch ein wenig mit uns, bevor er die Nabelschnur durchschnitt und Papa und Tochter zur Untersuchung gingen. Die andere Hebamme half mir, die Plazenta zu gebären, was erst nach Einsatz eines Blasenkatheters klappte. Danach wurde ich noch genäht und verpackt.

Zwei Stunden mussten wir noch im Kreißsaal bleiben. Ich bekam eine Infusion und schlief immer wieder ein. Mein Mann hatte aber sowieso nur noch Augen für seine Tochter und die beiden kuschelten schön, teilweise auch bei mir am Bett. Relativ bald legte mir die Hebamme die Kleine auch an der Brust an, was sofort klappte. Nach einer Weile wurde mir der Zugang für die PDA entfernt und kurz vor 8 wurden wir auf Station gebracht. Auf dem Zimmer begriff ich dann auch so langsam, dass ich jetzt Mama war und konnte mich endlich richtig freuen.

6 Stunden nach der Geburt durften wir nach Hause. Das haben wir auch gemacht und es kein bisschen bereut. Unsere Hebamme kommt erst einmal jeden Tag und sieht nach uns. Meine Schwiegereltern greifen uns ganz toll unter die Arme und bekochen uns im Moment, damit wir uns ganz um die kleine Maus kümmern können. Uns war in den paar Stunden im Krankenhaus schon langweilig und wir hätten wirklich nicht gewusst, was wir 2-3 Tage dort hätten machen sollen. Wir waren ja alle wohl auf.

Ich habe einige Verletzungen davon getragen. Außerdem habe ich Rückenschmerzen (wahrscheinlich auch durch die Schwellung durch die PDA) und weiterhin Regelschmerzen in Schüben. Gestern begannen die Emotionen, sich ihre Bahn zu brechen.

Die Geburt unserer Tochter verlief zwar deutlich anders als gehofft und ich war und bin durchaus auch etwas traumatisiert, aber letztendlich zählt nur, dass wir alle gesund und munter sind. Ein bisschen trauere ich dem Geburtshaus hinterher, doch anders als in den Stunden der heftigsten Wehen, bin ich mir recht sicher, dass wir noch einmal eine Chance bekommen werden, ein Kind unter freudigeren Bedingungen zur Welt zu bringen.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Die Eule ist gelandet!

Auch wenn sie eher wie eine kleine Schildkröte aussieht. Wir sind sehr verliebt.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Schwangerschaft und Übergewicht

Ich möchte vorneweg betonen, dass ich Übergewicht nicht verharmlosen oder gar verherrlichen möchte. Ich bin mir bewusst, dass Übergewicht ein Gesundheitsrisiko darstellt. Ebenso wie beispielsweise Rauchen oder übermäßiger Alkoholkonsum.

"Wenn Sie so schwanger werden, das geht nicht gut!" Der Satz klang mir noch in den Ohren und erfüllte mich mit Panik, als mir bewusst wurde, dass wir Nachwuchs erwarten. Doch Hebammen und Frauenärztin nahmen mir die Angst: Wenn das Baby da rein gekommen ist, dann ist sich der Körper auch sicher, dass es gesund auf die Welt kommen kann.
Gut, dass ich von den meisten Vorurteilen wie "Dicke können nicht / nur schwer schwanger werden" erst danach erfahren habe. Bei uns hat es sofort geklappt. Und daran habe ich auch nie gezweifelt.

Es ist jedoch auch so, dass mein Körper schon immer gut mit meinem Gewicht zurecht kam. Ich hatte nie Probleme mit den Gelenken oder mit meinem Hormonhaushalt. Ich kenne andere Übergewichtige, die da mehr mit ihrem Körper zu kämpfen haben. In solchen Fällen kann das Gewicht durchaus ein Hindernis für eine Schwangerschaft darstellen oder eine solche erschweren.

Für Übergewichtige erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für gewisse schwangerschaftsbezogenen Risiken wie Diabetes, Bluthochdruck, Wassereinlagerungen etc. Ich bin jetzt 9 Monate schwanger und habe - bis auf kleinere Wehwehchen wie Ischias- und Symphysenschmerzen - eine komplikations- sowie risikenfreie Schwangerschaft erleben dürfen und habe in der ganzen Zeit auch nur 8 kg zugenommen. Wenn ich mich mit anderen Schwangeren ausgetauscht habe, dann waren deren körperlichen Einschränkungen oft vergleichbar mit meinen. Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, dass der Speck als Polster gewisse Vorteile bringt (z.B. beim Schlafen). Dick, schwanger und gesund schließen sich also keinesfalls aus!

Manchmal könnte man jedoch meinen, dass es keine dicken Schwangeren gibt.

Die meisten Probleme taten sich bei mir rund ums Thema Umstandsmode auf. Es ist erstaunlich, wie schwer es ist, Umstandsmode in großen Größen zu bekommen. Es gibt sogar Läden, die sich auf Damenmode in Übergröße spezialisiert haben, die jedoch keine Umstandskollektion führen. Und auf Nachfrage blickt einen die Verkäuferin, die selbst Konfektionsgröße 50+ trägt, pikiert an. Das ist schon sehr ernüchternd.
Letztendlich habe ich mir Umstandshosen auf eBay ersteigert, mir einen neuen Umstandsmantel online gekauft und viele meiner alten Oberteile weiter getragen. Das ging sehr gut. Die Suche nach Still-BHs steht noch an. Bonprix ist übrigens eine gute Adresse für günstige Umstandsmode in großen Größen.

Weitere Schwierigkeiten empfand ich bei der Suche nach Tragetüchern und -hilfen. Viele Tragehilfen sind nicht auf besonders große oder umfangreiche Menschen ausgerichtet. In den seltensten Fällen gibt es Adapter, die man hinzu kaufen kann. Extra lange Tücher gibt es, die sind jedoch auch deutlich teurer als kürzere und nicht jede Firma bietet solche an. Wir haben inzwischen ein kurzes Tuch von Freunden meiner Schwiegereltern, die selbst genähte (extra lange) Ring Sling sowie ein geerbtes langes Tuch. Ein Praxisbericht wird folgen. Die eigentliche Herausforderung wird sein, falls wir nach einiger Zeit auf eine Tragehilfe wie Manduca o.ä. umsteigen wollen.

Ich hatte anfangs die Sorge, dass man nicht sehen würde, dass ich schwanger bin. Das war teilweise auch der Fall. V.a. mit dem dicken Wintermantel wurde ich nicht als Schwangere erkannt. Es gab sogar Szenen wie z.B. einmal im Bus, wo zwei ältere Damen, die mir gegenüber saßen, plötzlich anfingen, sich lautstark negativ über Übergewichtige zu äußern. Aber ich bin ja nicht erst seit gestern rund und mit den Jahren wächst einem ein dickes (haha!) Fell. Oft ertappte ich Bekannte oder auch Passanten, wie sie mir auf den Bauch starrten und man konnte genau sehen, welche Frage in deren Köpfen spukte. Die wenigsten trauten sich, mich anzusprechen. Das passierte erst in den letzten Wochen. Mein Umfeld jedoch bemerkte sehr wohl die Veränderungen an meinem Körper und ich selbst empfand meine Figur sehr wohl als schwanger.



Ich bin eine gesunde, junge Frau. Ich lebe in einer festen, glücklichen Partnerschaft, und zu unserer Vorstellung eines erfüllten Lebens gehören Kinder unmittelbar dazu. Wieso sollte ich also nicht schwanger sein?

Daher mein Appell an alle Nana-Frauen da draußen: Lasst euch nichts von der Gesellschaft einreden, hört auf eure Intuition und vertraut eurem Körper und eurer inneren, weiblichen Urkraft. Alle Steine, die uns in den Weg gelegt werden, machen uns auf lange Sicht nur noch stärker.

Ja, ich bin dick. Aber vor allem bin ich Frau!

Mittwoch, 12. Februar 2014

ET-16

Tja. 16 Tage noch bis der Krümel schlüpfen soll. Theoretisch ist alles bereit. Nur ich nicht.

Im Moment genieße ich, dass ich nichts tun muss, aber Dinge wie stricken, lesen, musizieren etc. tun kann. Ich hab eine Weile gebraucht, um mir das zu "erlauben", obwohl noch Arbeit für die Uni zu erledigen wäre. Hausarbeiten schreiben beispielsweise. Aber vor der Geburt noch richtig produktiv zu sein, ist utopisch. Wenn man nachts schlecht bis kaum schläft und nicht lange in einer Position verweilen kann, dann ist längere konzentrierte Arbeit am Schreibtisch einfach nicht drin.
Außerdem bin ich im Moment sehr unsicher, wenn ich alleine bin. Mit Ablenkung geht es einigermaßen. Raus will ich eigentlich gar nicht mehr alleine. Es könnte ja jederzeit losgehen und ich bin doch sehr ängstlich, weil ich nicht weiß, was auf mich zukommt und, wie ich mich verhalten soll. Aber zu Hause fällt mir natürlich auch mit der Zeit etwas die Decke auf den Kopf. Zwickmühle.

Im Moment hänge ich also in einer Art Warteschleife. Laut Ärztin dauert es noch ein bisschen, bis sich das Küken auf den Weg macht. Laut Hebamme ist das Kind sehr groß, sodass es vielleicht nicht noch 2-4 Wochen weiter wachsen sollte... Möglicherweise kann ich innerlich los lassen, wenn der Mann nächste Woche Urlaub hat und ich mich nicht mehr so angreifbar und unsicher fühle. Bis dahin stricke ich dann weiter und erledige die letzten optionalen Dinge wie Großputz, Ausmisten und so.

Sonntag, 12. Januar 2014

Ring Sling selbstgemacht

Ich wollte unbedingt eine Ring Sling für den Krümel. Das ist ein Tragetuch, das man statt mit Knoten mit Ringen "bindet". Die Möglichkeiten sind zwar limitierter als es bei einem (langen) Tuch der Fall ist, aber dafür ist es deutlich handlicher und kann gleichzeitig als Sichtschutz beim Stillen in der Öffentlichkeit dienen.

Ich habe mich lange umgeschaut. Die neuen Slings von den großen Marken sind mir zu teuer, weil ich noch ein langes Tuch für andere Tragevarianten möchte und die für Menschen meiner Statur nicht gerade günstig sind. Die günstigen wollte ich letztlich doch nicht, weil mir ein qualitativ hochwertiges Tuch wichtig war. Gebraucht kaufen war eine Option, aber da war wieder meine Statur ein Problem, denn ich brauche eine etwas längere Sling als der Durchschnittsmensch.

Letztlich habe ich mich dazu entschieden, selbst zu nähen. Ich habe durch eine Rabatt-Aktion ein neues Didymos-Tuch 2. Wahl für unglaublich wenig Geld bekommen und die "kleinen" Schönheitsfehler, die dieses 2. Wahl Tuch haben soll, sind für mich absolut nicht zu sehen. Dann noch passende Ringe dazu bestellt und mit der Schwiegermama beraten, welche von den vielen Schultervarianten (gerafft, gefaltet, Scherenfaltung) wohl die beste ist. Heute haben wir uns hingesetzt und eine Ring Sling nach dieser Anleitung genäht.

Und hier ist das Ergebnis:





Ich bin sehr begeistert! Das Nähen war nicht kompliziert, hat weniger als eine Stunde gedauert und Spaß gemacht. Eine neue Sling hätte mich das 3fache gekostet. Optisch bin ich hin und weg. Zum Praxistest kann ich natürlich noch nichts sagen, aber das werde ich dann zu gegebener Zeit nachholen.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Artio

Vor einer Weile berichtete ich schon einmal von meiner Verbindung zu der Bärengöttin Artio. Gestern, als wir den ersten Kurs zur Geburtsvorbereitung hatten, fiel mir auf, dass meine Hebamme die absolute Verkörperung eben jener Artio ist. Ich sehe in ihr die starke Bärenmutter. Sie strahlt so viel Urkraft und Energie aus und auch ihre Einstellung entspricht dem Urmütterlichen. Sie setzt ganz auf die Urkräfte der Frau und vertraut auf die Natur. Sogar der Mann ist von dieser starken Frau beeindruckt und begeistert.

Freitag, 1. November 2013

Krümel-Torte

Letztens beim Einkauf entdeckt:



Tja. Was sollen wir dazu sagen...? Torte FÜR Krümel? ;)

Sonntag, 20. Oktober 2013

Immanente Talente

Der Krümel wird Musiker!
Kaum höre ich auf zu singen oder spielen, wühlt es im Bauch. Kaum mache ich im Gitarrenunterricht eine Pause, um etwas zu erklären, beschwert er sich vehement. Kaum ist das Konzert (Mendelssohns Paulus - soooo schön war's!) vorbei, macht er ordentlich Rabatz. "Lohoooos! Weitermachen!!!"
Wenn das nicht auf ein großes Talent hindeutet... ;)

Donnerstag, 12. September 2013

Unbegreiflich wundervoll

Jetzt, wo ich nicht mehr alle paar Minuten denke "Ich bin schwanger, ich bin wirklich schwanger!!!", habe ich mich wohl fast schon zu sehr an den Gedanken gewöhnt. Zeitweise vergesse ich es sogar wieder. Bis ich den Bauch sehe, der sich deutlich nach oben geschoben hat, oder bis ich versuche, mich im Sitzen zu bücken und merke, dass da irgendwie plötzlich was im Weg ist, oder oder oder. Aber im Moment ist es den Großteil des Tages nicht so sehr präsent, obgleich ich mir des Krümels durchaus bewusst bin.
Und dann gibt es Tage wie heute, an denen man beim Frauenarzt liegt und das Leben, das da tatsächlich in einem heranwächst, lebhaft und fröhlich zappeln sieht. Und doch ist es noch so irreal, so unbegreiflich - und doch so wundervoll.

Sonntag, 25. August 2013

Bärenmutter

Eine der ersten Lektionen, die man im OBOD lernt, ist, auf einer meditativen Reise seinen eigenen inneren, heiligen Hain zu besuchen. Es ist ein ganz persönlicher Ort der Ruhe, der Geborgenheit, des Schutzes.

In letzter Zeit reise ich leider nur unregelmäßig dorthin. Beim ersten Mal, nachdem unser Krümel zu uns kam, stand plötzlich eine grimmige Bärin vor mir. Mitten in meinem Hain. Ich spürte, dass sie nur indirekt zu mir gehörte, und ahnte, dass ihre Aufgabe der Schutz unseres ungeborenen Kindes ist.

Ich war zuerst verwirrt, dann fasziniert und neugierig. So forschte ich ein wenig.

Aine machte mich auf die Verbindung zur Gebärmutter aufmerksam. Desweiteren stolperte ich über die keltische Bärengöttin Artio. Sie ist die Urmutter, das Sinnbild für Mutterliebe. Sie wacht über Schwangere und Gebärende.

Sie ist es, die ich vor meinem inneren Auge sah. So wird mich die Bärenmutter in den nächsten Monaten begleiten und über uns wachen.

Freitag, 23. August 2013

Krümel

Im Post vom 5. August habe ich bereits erwähnt, dass es einige erfreuliche Dinge gab, die mich sehr beschäftigten und somit auch vom Bloggen abhielten. Neben der anstehenden Hochzeit verrät dieses Bild das zweite große Ereignis, das unser Leben momentan (und wahrscheinlich für die nächsten 20 Jahre) auf den Kopf stellt... :)

Voraussichtliche Ankunft am 28.02.2014