Dienstag, 27. August 2013

Schreckliche Jugend

Im Post vom 27. Mai berichtete ich bereits von unseren (naja, des Mannes) Stabheuschrecken. Nachdem sie fertig waren mit Häuten, haben sie jede Menge Eier gelegt. Und wenn ich jede Menge sage, dann meine ich jeeeeeeedeeee Meeeeeenge!

Da wir morgen meinen Schwager besuchen, und der schon lange lange ein paar Schrecken haben wollte, wollte ich vorhin ein paar Eier für ihn aus dem Terrarium fischen. Ich öffne also den Deckel und was hüpft mir förmlich entgegen??? Zwei Mini-Schrecken! Was für ein Schreck. Die eine hat sogar noch die Hinterbeine im Ei:


Und hier sieht man mal den Größenvergleich zwischen frisch geschlüpfter und ausgewachsener Schrecke:


Wir befürchten, dass wir in nächster Zeit noch häufiger Mini-Schrecken sehen werden. Falls also jemand Verwendung für sie hat, wir geben seeeeeehr gerne welche ab.

Pflaumenknödel

Pflaumenzeit! Pflaumenkuchen, Pflaumenmus, Pflaumenknödel!

Ich habe letztes Jahr zum ersten Mal in meinem Leben Pflaumenknödel gegessen und sie dann fast schon wieder vergessen. Gut, dass die Oma vom Schatz mit im Haus wohnt, und uns noch mal zeigen konnte, wie man sie macht.

Hmmmmmm... lecker!


Sonntag, 25. August 2013

Bärenmutter

Eine der ersten Lektionen, die man im OBOD lernt, ist, auf einer meditativen Reise seinen eigenen inneren, heiligen Hain zu besuchen. Es ist ein ganz persönlicher Ort der Ruhe, der Geborgenheit, des Schutzes.

In letzter Zeit reise ich leider nur unregelmäßig dorthin. Beim ersten Mal, nachdem unser Krümel zu uns kam, stand plötzlich eine grimmige Bärin vor mir. Mitten in meinem Hain. Ich spürte, dass sie nur indirekt zu mir gehörte, und ahnte, dass ihre Aufgabe der Schutz unseres ungeborenen Kindes ist.

Ich war zuerst verwirrt, dann fasziniert und neugierig. So forschte ich ein wenig.

Aine machte mich auf die Verbindung zur Gebärmutter aufmerksam. Desweiteren stolperte ich über die keltische Bärengöttin Artio. Sie ist die Urmutter, das Sinnbild für Mutterliebe. Sie wacht über Schwangere und Gebärende.

Sie ist es, die ich vor meinem inneren Auge sah. So wird mich die Bärenmutter in den nächsten Monaten begleiten und über uns wachen.

Freitag, 23. August 2013

Krümel

Im Post vom 5. August habe ich bereits erwähnt, dass es einige erfreuliche Dinge gab, die mich sehr beschäftigten und somit auch vom Bloggen abhielten. Neben der anstehenden Hochzeit verrät dieses Bild das zweite große Ereignis, das unser Leben momentan (und wahrscheinlich für die nächsten 20 Jahre) auf den Kopf stellt... :)

Voraussichtliche Ankunft am 28.02.2014

Samstag, 17. August 2013

Pfui Spinne

Übrigens gab es gestern noch einen ungebetenen Gast:



Die haben wir hier öfter. Das ist wohl der Nachteil daran, am Waldrand zu wohnen. Ich bin nämlich gar kein Spinnenfreund. Und die werden recht groß. Letztens ist eine in meinem Bürochen an mir vorbeigehuscht und im ersten Moment dachte ich, es sei eine Maus! Nunja, jetzt sitzt sie wieder im Wald und findet den Weg ins Haus hoffentlich nicht so schnell wieder.

Freitag, 16. August 2013

Blumenflut

Ich glaube, so viele Blumen hab ich zuvor noch nie zum Geburtstag bekommen. Wie schön! Sogar mein Schatz hat mir (zum 3. Mal in den fast 2 Jahren) Blumen mitgebracht!



Ich hatte heute einen geschäftigen, aber ab dem Nachmittag schönen und entspannten Tag mit Familie und Freunden, lecker Kuchen und selbstgemachter Lasagne. Unter anderem habe ich ein neues Zwetschgenkuchen-Rezept ausprobiert, das allen super geschmeckt hat.



Tolle Geschenke gab es auch. Mein Schatz arbeitet momentan übergangsweise als Sterilisationsassistent im Krankenhaus und er hat mir mein eines Geschenk, ein ganz tolles Buch, steril eingepackt. Ein Schleifchen war sogar auch dran. Ich bin verliebt!

Donnerstag, 15. August 2013

Einladung

Nachdem nun alle ihre Einladung erhalten haben, möchte ich euch gerne zeigen, was wir aus den Zutaten, die ich im Post vom 5. August zeigte, gezaubert haben.



Innen befindet sich noch ein weißes Leinenpapier mit allen Infos, handschriftlich. Gut, dass es nur 10 Einladungen waren. Groß feiern werden wir nämlich nicht. Wir werden im engsten Familienkreis essen gehen und danach wird es noch Kaffee und Kuchen bei uns zu Hause geben. Vielleicht feiern wir dann nächstes Jahr ein Sommerfest, aber das werden wir zu gegebener Zeit entscheiden.

Dienstag, 13. August 2013

Heidelbeermarmelade

Letztes Jahr haben wir bei einer lieben Freundin zum ersten Mal Heidelbeermarmelade gegessen und, weil sie so unbeschreiblich lecker war, haben wir uns vorgenommen, dieses Jahr auch sammeln und einkochen zu gehen. Das mit dem selber Sammeln hat leider nicht geklappt, weil in "unserem" Wald einfach keine Heidelbeeren wachsen, aber das ist ja noch lang kein Hindernis, Marmelade zu kochen. Gesagt, getan!

Aus 1kg Gelierzucker und 1kg Heidelbeeren wurden 5 1/2 Gläser Marmelade! Und hier ein paar Bilder, damit ihr entweder beschließt, uns besuchen zu kommen, oder selber welche zu kochen. ;)

Zutaten
Beeren größtenteils püriert, mit Zucker verrührt.
Fertige Marmelade

Donnerstag, 8. August 2013

Abenteuer Nahverkehr

Nachdem ich heute Gitarrenunterricht gegeben hatte, ging ich noch eben einkaufen und wollte dann mit dem Bus nach Hause fahren. Im Normalfall ist das eine Angelegenheit von 5 Minuten. Heute dauerte es insgesamt jedoch etwa 45 Minuten!

Es ist bekannt, dass die Talstraße recht eng ist und an gewissen Stellen kommen 2 LKW (oder: ein LKW und ein Bus) eben einfach nicht aneinander vorbei. Ist so. War schon immer so. Deshalb wird im Moment der so genannte Branichtunnel gebaut, um die Talstraße zu entlasten und solche Geschichten, wie ich sie gleich berichten werde, zu vermeiden.

Ich saß also im Bus, mit dem Rücken entgegen der Fahrtrichtung und merke, dass der Bus anhält. Das ist nichts Neues, denn an solchen Engstellen bleiben die Fahrer häufig stehen, um andere große Fahrzeuge vorbeizulassen. Es stockte also und dann ging es weiter. Und als ich mich umdrehte, sah ich, dass der LKW-Fahrer doch versucht hatte, am Bus vorbeizukommen. Beim Versuch, Platz zu schaffen, dotzte der Bus mit dem rechten Spiegel an eine Hauswand. Die Busfahrerin öffnete die Türen, die schließlich an der Hauswand hängen blieben und sich nicht mehr schließen ließen, woraufhin eine Sicherung in Kraft trat und der Bus sich keinen Millimeter mehr bewegen ließ. Wir waren eingeklemmt zwischen einer Hauswand und dem LKW und es gab kein Entkommen. Und das etwa 30 Minuten.



Ein beherzter LKW-Fahrer von weiter oben in der Autoschlange, die sich so langsam bildete, kam her und managte die Sache. Ich denke, ohne ihn stünden wir da immer noch... Irgendwie irgendwann schafften es ein paar Männer, die hintere Türe ohne größere Beschädigungen zu schließen, sodass die Wegfahrsperre nicht mehr griff. Zuerst wurde die Busfahrerin sehr kompetent zurück gelotst, dann der LKW-Fahrer, der bestimmt einen Kilometer zurück fahren musste. Glücklicherweise dachte der LKW-Fahrer hinter ihm soweit mit und fuhr nicht auf, sonst hätte sich dieser Knoten überhaupt nicht lösen lassen. So aber war Platz genug zum Zurückfahren. Nun stand der LKW an einer breiteren Stelle und der Bus konnte ohne weitere Probleme vorbei.

Das ist mir auch noch nie passiert. Und ich fahre die Strecke eigentlich täglich. Dass mal was stockt, ja - aber sowas...
Am Anfang war ich sehr gelassen und amüsiert, doch mit der Zeit und den Eindrücken (da sind nur wenige Millimeter zwischen den beiden großen Fahrzeugen und zeitweise wirkte es so, als ob der LKW gleich in uns oder wir in eine Hauswand reinfahren würde(n)) bin ich doch nervös geworden. Nunja, man erlebt nicht jeden Tag ein solches Abenteuer. Und das einfach nur auf dem Nachhauseweg im Bus!

Montag, 5. August 2013

Tsea preoccupied

Hier war es ganz schön still die letzten Wochen... Aber das hatte seine Gründe. Mehr dazu sicherlich in den nächsten Wochen.
Ich habe auch seit Wochen kaum musiziert. Das ist immer ein Anzeichen dafür, dass der Kopf voll ist. Da sind Dinge wie Referate, Prüfungen und Hausarbeiten für die Uni - aber auch erfreuliche Sachen, die mich beschäftigen.

Eine davon kann man hier schon erahnen:



Na, wer errät, wofür das die "Zutaten" sind?