Mittwoch, 20. November 2013

Von A nach W: Identitätskrise?

Ich hätte nie gedacht, dass es mir doch so schwer fallen würde, meinen Mädchennamen abzulegen.

Für mich war schon immer klar, dass ich den gleichen Namen tragen möchte wie mein Mann und meine Kinder. Das gehört für mich persönlich zu einer Familie dazu. An meinem Nachnamen hing ich jetzt auch nicht sonderlich und in der Schwiegerfamilie fühle ich mich sehr wohl, sodass wir nicht lange diskutieren mussten, bis fest stand, dass ich seinen Namen annehmen würde. Als ich zwar schon beim Schatz gewohnt habe, aber noch nicht mit auf dem Briefkasten stand, kamen auch schon Briefe für Tina W. an. Von daher dachte ich, dass ich nicht lange brauchen würde für die Umstellung.

Tja. Falsch gedacht.

In der letzten Woche vor der Hochzeit wurde ich regelrecht sentimental. "Das ist das letzte Mal, dass ich mit dem Namen unterschreibe" u.ä.. Und am Abend vor der Hochzeit kam ich in eine richtige Identitätskrise. Wer bin ich eigentlich? Ich war emotional so aufgewühlt. Dann schnappte ich mir seit Wochen das erste Mal wieder meine Gitarre, sang einige Lieder und fand wieder zu mir.

Am Tag der Hochzeit hat mich mein Vater immer nur "Frau W." genannt - das erste Mal war es vielleicht noch lustig, aber mit der Zeit war ich nur noch genervt davon. Dann fragte er meine Mutter: "Wie heißt denn deine Tochter jetzt?" Und sie antwortete: "Tina. Immer noch." und drückte mich. Das hat mich so gerührt und mir so viel bedeutet.

Inzwischen sind ein paar Tage vergangen und ich wurde schon oft Frau W. genannt. Es ist nach wie vor ungewohnt - nicht nur für mich. Gestern hat eine meiner besten Freundinnen meine Mail als Spam markieren wollen, weil sie den Absender nicht kannte.

Es ist faszinierend, was Namen beinhalten und bedeuten, welche Kraft ihnen innewohnt. Ich werde wohl noch eine Weile brauchen, bis ich herausgefunden habe, wer Tina W. wirklich ist. Und ich sehe diesen offensichtlichen Neuanfang auch als Chance, alte Kapitel endgültig abzuschließen und in eine hellere Zukunft zu blicken.

Mittwoch, 13. November 2013

Altar

Im Zuge des vorhochzeitlichen Aufräumwahns wurde mein Altar entstaubt und umgezogen an einen Platz, an dem ich ihn mehr würdigen kann. Und so sieht er jetzt aus:


Samstag, 2. November 2013

Schwarze Eulen

Daran konnte ich nun wirklich nicht vorbei gehen! Und lecker sind sie auch noch! :)


Freitag, 1. November 2013

Krümel-Torte

Letztens beim Einkauf entdeckt:



Tja. Was sollen wir dazu sagen...? Torte FÜR Krümel? ;)