2013. Ein sehr durchwachsenes, aber durchaus gutes Jahr.
Angefangen hat es jedoch alles andere als gut. Gleich zu Jahresbeginn befiel mich eine heftige Grippe mit einhergehender Heiserkeit, von der ich mich ewig nicht erholte. Lange war sogar unklar, ob meine Stimme überhaupt wieder voll funktionsfähig sein würde. Diese Zeit war sehr aufwühlend und es ging mir alles andere als gut. In dieser Zeit habe ich auch wieder sehr viel zugenommen.
Ende Februar nahm ich einen Vorstandsposten an in einem Verein, der sich ganz der Inklusion von Menschen mit Behinderungen verschrieben hat. Dieser Umstand hat mir viel Arbeit, aber auch viel Freude bereitet und, auch wenn ich oft fluche, ist es doch eine Bereicherung für mein Leben.
Im April begann ich einen Bauchtanzkurs, der mir sehr viel Freude bereitete. Ich habe früher viel Sport gemacht und auch getanzt hatte ich schon einmal, aber das war viele Jahre her. So war ich überrascht über das Körpergefühl, das ich durch das Tanzen erfahren durfte. Und auch für den Gesang war dieses Körpergefühl eine große Bereicherung. Leider konnte ich den Kurs ab Juli nicht mehr weiterführen, da ich während des Trainings Schmerzen im Unterleib und daher zu viel Angst hatte.
Der Juni begann mit der ersten Logopädie-Sitzung und schon hatte ich auch die ersten Auftritte nach der für mich doch sehr traumatischen Heiserkeit. Diese verliefen äußerst erfreulich und erfolgreich und es fiel eine tonnenschwere Last von meinen Schultern. Ich habe meine Stimme wieder und bin unendlich dankbar.
Ende des Monats war dann sicher, dass ich schwanger bin. Der Krümel war zwar nicht geplant, aber mehr als gewollt, und brachte uns auch näher zusammen.
Im Juli beschlossen wir, zu heiraten. Die Monate danach waren geprägt von den Vorbereitungen auf die Hochzeit und die Vorbereitungen auf das kleine Menschlein. Trotz gewisser Existenzängste fühlte (und fühle) ich mich wohler in meiner Haut als in einer sehr, sehr langen Zeit. Vielleicht bin ich sogar glücklicher als je zuvor.
Im November verlebten wir einen wunderbaren Hochzeitstag! Genau richtig für uns. Es war der einzige sonnige Tag im ganzen Monat. Nun sind wir schon 6 Wochen verheiratet. Viel hat sich nicht geändert, nur an den neuen Namen habe ich mich immer noch nicht gewohnt. Das wird wahrscheinlich immer noch eine Weile dauern. Es geht uns gut, es mangelt uns an nichts, wir sind glücklich und zufrieden.
Zu Beginn des Jahres hätte ich nie ahnen können, wo es uns hinführen würde. Doch es ist alles gut wie es ist. Und so blicke ich nicht nur mit Freuden zurück, sondern vor allem auch voraus. Das neue Jahr wird ein ganz besonderes werden, das unser Leben verändern wird. Es wird nicht immer leicht sein, aber wir freuen uns auf dieses neue Leben, auf dieses neue Jahr.
Und auch euch wünsche ich ein spannendes, fröhliches, und erfolgreiches neues Jahr 2014!
Dienstag, 31. Dezember 2013
Montag, 30. Dezember 2013
Kinderlogik
Heute mit meiner kleinen Nichte (fast 2):
Ich: "Da ist ein kleines Baby in meinem Bauch."
Milla bekommt große Augen, überlegt, und zieht mir schließlich den Pulli hoch. Sie sieht kein Baby und schaut mich mit einem vorwurfsvollen Blick à la "Veräppeln kann ich mich alleine!" an, zieht den Pulli wieder runter und widmet sich ihrem Spielzeug.
Ich: "Da ist ein kleines Baby in meinem Bauch."
Milla bekommt große Augen, überlegt, und zieht mir schließlich den Pulli hoch. Sie sieht kein Baby und schaut mich mit einem vorwurfsvollen Blick à la "Veräppeln kann ich mich alleine!" an, zieht den Pulli wieder runter und widmet sich ihrem Spielzeug.
Sonntag, 22. Dezember 2013
Jul!
Nachdem ich Samhain gar nicht gespürt habe dieses Jahr, merke ich Jul umso mehr. Juhu!
Licht! Ich brauche Licht! Kerzen, Lichterkette, Duftlampe - alles muss die Wohnung erhellen. Und meine Seele gleich mit. :)
Licht! Ich brauche Licht! Kerzen, Lichterkette, Duftlampe - alles muss die Wohnung erhellen. Und meine Seele gleich mit. :)
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Unterschiede
In letzter Zeit kommen öfter mal Päckchen an (Weihnachten naht!). Der Hermes-Mann klingelt immer und sagt mit einem fröhlichen, südländischen Akzent "Challoooo! Chäääärmäääääs! Ein Paket!". Da freut man sich dann doppelt so arg.
Der DHL-Mensch hingegen hat wohl keine Zeit zu klingeln. Er legt die Pakete lieblos auf der Mülltonne ab. Auch bei Regen. Da ärgert man sich dann doppelt so arg. Ein Glück, dass wir so spät noch unterwegs waren, sonst wären die Bücher morgen früh triefnass gewesen...
Der DHL-Mensch hingegen hat wohl keine Zeit zu klingeln. Er legt die Pakete lieblos auf der Mülltonne ab. Auch bei Regen. Da ärgert man sich dann doppelt so arg. Ein Glück, dass wir so spät noch unterwegs waren, sonst wären die Bücher morgen früh triefnass gewesen...
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Artio
Vor einer Weile berichtete ich schon einmal von meiner Verbindung zu der Bärengöttin Artio. Gestern, als wir den ersten Kurs zur Geburtsvorbereitung hatten, fiel mir auf, dass meine Hebamme die absolute Verkörperung eben jener Artio ist. Ich sehe in ihr die starke Bärenmutter. Sie strahlt so viel Urkraft und Energie aus und auch ihre Einstellung entspricht dem Urmütterlichen. Sie setzt ganz auf die Urkräfte der Frau und vertraut auf die Natur. Sogar der Mann ist von dieser starken Frau beeindruckt und begeistert.
Mittwoch, 20. November 2013
Von A nach W: Identitätskrise?
Ich hätte nie gedacht, dass es mir doch so schwer fallen würde, meinen Mädchennamen abzulegen.
Für mich war schon immer klar, dass ich den gleichen Namen tragen möchte wie mein Mann und meine Kinder. Das gehört für mich persönlich zu einer Familie dazu. An meinem Nachnamen hing ich jetzt auch nicht sonderlich und in der Schwiegerfamilie fühle ich mich sehr wohl, sodass wir nicht lange diskutieren mussten, bis fest stand, dass ich seinen Namen annehmen würde. Als ich zwar schon beim Schatz gewohnt habe, aber noch nicht mit auf dem Briefkasten stand, kamen auch schon Briefe für Tina W. an. Von daher dachte ich, dass ich nicht lange brauchen würde für die Umstellung.
Tja. Falsch gedacht.
In der letzten Woche vor der Hochzeit wurde ich regelrecht sentimental. "Das ist das letzte Mal, dass ich mit dem Namen unterschreibe" u.ä.. Und am Abend vor der Hochzeit kam ich in eine richtige Identitätskrise. Wer bin ich eigentlich? Ich war emotional so aufgewühlt. Dann schnappte ich mir seit Wochen das erste Mal wieder meine Gitarre, sang einige Lieder und fand wieder zu mir.
Am Tag der Hochzeit hat mich mein Vater immer nur "Frau W." genannt - das erste Mal war es vielleicht noch lustig, aber mit der Zeit war ich nur noch genervt davon. Dann fragte er meine Mutter: "Wie heißt denn deine Tochter jetzt?" Und sie antwortete: "Tina. Immer noch." und drückte mich. Das hat mich so gerührt und mir so viel bedeutet.
Inzwischen sind ein paar Tage vergangen und ich wurde schon oft Frau W. genannt. Es ist nach wie vor ungewohnt - nicht nur für mich. Gestern hat eine meiner besten Freundinnen meine Mail als Spam markieren wollen, weil sie den Absender nicht kannte.
Es ist faszinierend, was Namen beinhalten und bedeuten, welche Kraft ihnen innewohnt. Ich werde wohl noch eine Weile brauchen, bis ich herausgefunden habe, wer Tina W. wirklich ist. Und ich sehe diesen offensichtlichen Neuanfang auch als Chance, alte Kapitel endgültig abzuschließen und in eine hellere Zukunft zu blicken.
Für mich war schon immer klar, dass ich den gleichen Namen tragen möchte wie mein Mann und meine Kinder. Das gehört für mich persönlich zu einer Familie dazu. An meinem Nachnamen hing ich jetzt auch nicht sonderlich und in der Schwiegerfamilie fühle ich mich sehr wohl, sodass wir nicht lange diskutieren mussten, bis fest stand, dass ich seinen Namen annehmen würde. Als ich zwar schon beim Schatz gewohnt habe, aber noch nicht mit auf dem Briefkasten stand, kamen auch schon Briefe für Tina W. an. Von daher dachte ich, dass ich nicht lange brauchen würde für die Umstellung.
Tja. Falsch gedacht.
In der letzten Woche vor der Hochzeit wurde ich regelrecht sentimental. "Das ist das letzte Mal, dass ich mit dem Namen unterschreibe" u.ä.. Und am Abend vor der Hochzeit kam ich in eine richtige Identitätskrise. Wer bin ich eigentlich? Ich war emotional so aufgewühlt. Dann schnappte ich mir seit Wochen das erste Mal wieder meine Gitarre, sang einige Lieder und fand wieder zu mir.
Am Tag der Hochzeit hat mich mein Vater immer nur "Frau W." genannt - das erste Mal war es vielleicht noch lustig, aber mit der Zeit war ich nur noch genervt davon. Dann fragte er meine Mutter: "Wie heißt denn deine Tochter jetzt?" Und sie antwortete: "Tina. Immer noch." und drückte mich. Das hat mich so gerührt und mir so viel bedeutet.
Inzwischen sind ein paar Tage vergangen und ich wurde schon oft Frau W. genannt. Es ist nach wie vor ungewohnt - nicht nur für mich. Gestern hat eine meiner besten Freundinnen meine Mail als Spam markieren wollen, weil sie den Absender nicht kannte.
Es ist faszinierend, was Namen beinhalten und bedeuten, welche Kraft ihnen innewohnt. Ich werde wohl noch eine Weile brauchen, bis ich herausgefunden habe, wer Tina W. wirklich ist. Und ich sehe diesen offensichtlichen Neuanfang auch als Chance, alte Kapitel endgültig abzuschließen und in eine hellere Zukunft zu blicken.
Mittwoch, 13. November 2013
Altar
Im Zuge des vorhochzeitlichen Aufräumwahns wurde mein Altar entstaubt und umgezogen an einen Platz, an dem ich ihn mehr würdigen kann. Und so sieht er jetzt aus:
Samstag, 2. November 2013
Freitag, 1. November 2013
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Samhain?
Samhain. Ein neuer Zyklus beginnt. Der Schleier lüftet sich für kurze Zeit und die Ahnen sind greifbar wie nie.
Normalerweise spüre ich Samhain sehr stark. Doch dieses Jahr fühlt es sich noch gar nicht nach Samhain an. Liegt das an mir oder geht es noch jemandem so?
Normalerweise spüre ich Samhain sehr stark. Doch dieses Jahr fühlt es sich noch gar nicht nach Samhain an. Liegt das an mir oder geht es noch jemandem so?
Dienstag, 29. Oktober 2013
Lachen oder Weinen
Meine Eltern waren bis gestern davon überzeugt, dass wir eine Woche später heiraten. Als meine Mutter mir dann endlich glaubte (dafuq!?), ist sie natürlich in Panik ausgebrochen. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll...
Ich war dann zwischendurch selbst so durcheinander, dass ich mir nicht mehr sicher war. Aber irgendwie heiter ist es ja schon. Heute beim Ringe-Abholen z.B.: "Schatz, wir haben das falsche Datum in die Ringe gravieren lassen!" :D
Ich war dann zwischendurch selbst so durcheinander, dass ich mir nicht mehr sicher war. Aber irgendwie heiter ist es ja schon. Heute beim Ringe-Abholen z.B.: "Schatz, wir haben das falsche Datum in die Ringe gravieren lassen!" :D
Sonntag, 20. Oktober 2013
Immanente Talente
Der Krümel wird Musiker!
Kaum höre ich auf zu singen oder spielen, wühlt es im Bauch. Kaum mache ich im Gitarrenunterricht eine Pause, um etwas zu erklären, beschwert er sich vehement. Kaum ist das Konzert (Mendelssohns Paulus - soooo schön war's!) vorbei, macht er ordentlich Rabatz. "Lohoooos! Weitermachen!!!"
Wenn das nicht auf ein großes Talent hindeutet... ;)
Kaum höre ich auf zu singen oder spielen, wühlt es im Bauch. Kaum mache ich im Gitarrenunterricht eine Pause, um etwas zu erklären, beschwert er sich vehement. Kaum ist das Konzert (Mendelssohns Paulus - soooo schön war's!) vorbei, macht er ordentlich Rabatz. "Lohoooos! Weitermachen!!!"
Wenn das nicht auf ein großes Talent hindeutet... ;)
Donnerstag, 17. Oktober 2013
Eindeutig zweideutig
Eine Kommilitonin heute im Seminar bei der Referatvergabe: "Ich würde mich gerne dem Freitod anschließen!"
Dienstag, 8. Oktober 2013
Schuhe für Jonas
Diese Baby-Schuhe (natürlich in vollendeter Form; die blauen mit Kordel) haben sich heute auf den Weg zu Jonas gemacht. Ich hoffe, sie passen, und halten ihn schön warm!
Die linken sind nach dieser Anleitung gestrickt; die rechten habe ich einfach etwas davon abgewandelt.
Die linken sind nach dieser Anleitung gestrickt; die rechten habe ich einfach etwas davon abgewandelt.
Wundermittelchen?
Seit ich schwanger bin, bin ich wieder heiser. Ich niese, ich bin absolut verschleimt, und bekomme schlecht Luft. Mein Blut ist in Ordnung. Der HNO sagt, organisch sei alles ganz prima, und erklärt es mit der Schwangerschaft.
Meine Hebamme hat mich - eigentlich wegen Migräne und Ischias - zum Homöopathen geschickt. Der hat sich angehört, welche Wehwehchen ich so habe und hat mir daraufhin ein Mittelchen verschrieben. Ich bin ja Medikamenten gegenüber eher skeptisch eingestellt und dafür großer Freund von Naturmedizin, aber bei Homöopathie war ich bisher eher skeptisch. Auch der Preis für 5g Globuli hat mich nicht gerade erfreut.
Heute habe ich mein Mittelchen zum ersten Mal genommen. Ich hab gerade gesungen, um für eine Hochzeit am Samstag zu üben, und das ging richtig gut! Ich bekomme Luft, ich bin nicht heiser geworden, die Stimme war frei. Außerdem habe ich gerade erstaunlich viel Energie, obwohl mir v.a. die letzten Tage alles zu viel war.
Liegt das nun an dem Mittelchen? Oder daran, dass ich wieder Magnesium nehme? Oder daran, dass ich in den letzten Tagen viel Fleisch (=> Eisen) zu mir genommen habe? Oder daran, dass der Hebammen-Termin heute morgen toll war? Ich weiß es nicht. Aber ich finde es gut und werde weiter beobachten.
Übrigens schreibe ich gerade so wenig, weil es so wahnsinnig viel zu tun gibt und ich keinen freien Kopf für irgendwas habe. Wir heiraten in 5 Wochen und es gibt noch so viel zu organisieren (u.a. mein Kleid... aaaaaaaaah), der Krümel beschäftigt mich natürlich (und tritt mich heute die ganze Zeit in die Blase, der Schlingel!), und ich muss eigentlich bis nächste Woche eine Hausarbeit abgeben und ich weiß nicht, wie ich das jemals schaffen soll... Nebenbei natürlich noch der ganz normale Wahnsinn. Nächsten Dienstag bin ich dann hoffentlich wieder unter den Lebenden - oh, Moment mal... nächsten Dienstag fängt für mich ja das neue Semester an... ;)
Meine Hebamme hat mich - eigentlich wegen Migräne und Ischias - zum Homöopathen geschickt. Der hat sich angehört, welche Wehwehchen ich so habe und hat mir daraufhin ein Mittelchen verschrieben. Ich bin ja Medikamenten gegenüber eher skeptisch eingestellt und dafür großer Freund von Naturmedizin, aber bei Homöopathie war ich bisher eher skeptisch. Auch der Preis für 5g Globuli hat mich nicht gerade erfreut.
Heute habe ich mein Mittelchen zum ersten Mal genommen. Ich hab gerade gesungen, um für eine Hochzeit am Samstag zu üben, und das ging richtig gut! Ich bekomme Luft, ich bin nicht heiser geworden, die Stimme war frei. Außerdem habe ich gerade erstaunlich viel Energie, obwohl mir v.a. die letzten Tage alles zu viel war.
Liegt das nun an dem Mittelchen? Oder daran, dass ich wieder Magnesium nehme? Oder daran, dass ich in den letzten Tagen viel Fleisch (=> Eisen) zu mir genommen habe? Oder daran, dass der Hebammen-Termin heute morgen toll war? Ich weiß es nicht. Aber ich finde es gut und werde weiter beobachten.
Übrigens schreibe ich gerade so wenig, weil es so wahnsinnig viel zu tun gibt und ich keinen freien Kopf für irgendwas habe. Wir heiraten in 5 Wochen und es gibt noch so viel zu organisieren (u.a. mein Kleid... aaaaaaaaah), der Krümel beschäftigt mich natürlich (und tritt mich heute die ganze Zeit in die Blase, der Schlingel!), und ich muss eigentlich bis nächste Woche eine Hausarbeit abgeben und ich weiß nicht, wie ich das jemals schaffen soll... Nebenbei natürlich noch der ganz normale Wahnsinn. Nächsten Dienstag bin ich dann hoffentlich wieder unter den Lebenden - oh, Moment mal... nächsten Dienstag fängt für mich ja das neue Semester an... ;)
Donnerstag, 19. September 2013
Regenliebhaber
Gestern war ein unglaubliches Schmuddelwetter. Ich bin davon kein Freund, aber andere Wesen sind da ganz anderer Meinung. Die sieht man bei "schönem" Wetter oft gar nicht.
Diese Schnecke zum Beispiel:
Das Foto ist zwar leider unscharf, aber vielleicht erkennt ihr sie trotzdem. Sie hat den Kopf nach hinten gestreckt und es sieht so aus, als würde sie sich putzen.
Oder dieser lustige Geselle:
Er begrüßte uns gestern Abend, als wir nach Hause kamen.
Nur einen Salamander haben wir diesmal nicht entdeckt, dabei sieht man die hier bei Regen häufiger. Aber der nächste Regentag kommt bestimmt...
Diese Schnecke zum Beispiel:
Das Foto ist zwar leider unscharf, aber vielleicht erkennt ihr sie trotzdem. Sie hat den Kopf nach hinten gestreckt und es sieht so aus, als würde sie sich putzen.
Oder dieser lustige Geselle:
Er begrüßte uns gestern Abend, als wir nach Hause kamen.
Nur einen Salamander haben wir diesmal nicht entdeckt, dabei sieht man die hier bei Regen häufiger. Aber der nächste Regentag kommt bestimmt...
Dienstag, 17. September 2013
Liebe Arbeitgeber,
es ist ein Gesetzesverstoß, die Bewerbung einer schwangeren Frau mit Begründung ihrer Schwangerschaft abzulehnen. Im Jahre 2006 wurde das Allgemeine GleichstellungsGesetz verfasst, welches eine solche Diskriminierung unterbindet. Aber das scheint wohl noch nicht bei allen angekommen zu sein... Dieses Gesetz entspricht im Übrigen dem Grundgesetz, Artikel 3.
Ihr, liebe Arbeitgeber, solltet euch weiterhin darüber im Klaren sein, dass es keinesfalls die Pflicht der Frau ist, über eine Schwangerschaft zu informieren. Sollte sie dies tun, ist das ihr Entgegenkommen und guter Wille. Doch offensichtlich ist die einstige Tugend "Ehrlichkeit" in der heutigen Gesellschaft nichts mehr wert und wird sogar, durch eine solche Bestrafung eben jener, regelrecht abtrainiert. Man ist wohl selbst schuld, wenn man mit offenen Karten spielt.
Auf der anderen Seite zeugt dies natürlich auch von Eurem Charakter, liebe Arbeitgeber. Wer indirekt gegen das Grundgesetz verstößt, und lieber weiterhin händeringend nach Arbeitskräften suchen möchte, anstatt eine schwangere, kompromissbereite Frau einzustellen, der hat eine ehrliche, zuverlässige und vorausschauende Kraft schlichtweg nicht verdient.
Letztlich sollte ich froh sein, nicht in einem solchen Laden gelandet zu sein. Der bittere Beigeschmack bleibt.
Ihr, liebe Arbeitgeber, solltet euch weiterhin darüber im Klaren sein, dass es keinesfalls die Pflicht der Frau ist, über eine Schwangerschaft zu informieren. Sollte sie dies tun, ist das ihr Entgegenkommen und guter Wille. Doch offensichtlich ist die einstige Tugend "Ehrlichkeit" in der heutigen Gesellschaft nichts mehr wert und wird sogar, durch eine solche Bestrafung eben jener, regelrecht abtrainiert. Man ist wohl selbst schuld, wenn man mit offenen Karten spielt.
Auf der anderen Seite zeugt dies natürlich auch von Eurem Charakter, liebe Arbeitgeber. Wer indirekt gegen das Grundgesetz verstößt, und lieber weiterhin händeringend nach Arbeitskräften suchen möchte, anstatt eine schwangere, kompromissbereite Frau einzustellen, der hat eine ehrliche, zuverlässige und vorausschauende Kraft schlichtweg nicht verdient.
Letztlich sollte ich froh sein, nicht in einem solchen Laden gelandet zu sein. Der bittere Beigeschmack bleibt.
Donnerstag, 12. September 2013
Unbegreiflich wundervoll
Jetzt, wo ich nicht mehr alle paar Minuten denke "Ich bin schwanger, ich bin wirklich schwanger!!!", habe ich mich wohl fast schon zu sehr an den Gedanken gewöhnt. Zeitweise vergesse ich es sogar wieder. Bis ich den Bauch sehe, der sich deutlich nach oben geschoben hat, oder bis ich versuche, mich im Sitzen zu bücken und merke, dass da irgendwie plötzlich was im Weg ist, oder oder oder. Aber im Moment ist es den Großteil des Tages nicht so sehr präsent, obgleich ich mir des Krümels durchaus bewusst bin.
Und dann gibt es Tage wie heute, an denen man beim Frauenarzt liegt und das Leben, das da tatsächlich in einem heranwächst, lebhaft und fröhlich zappeln sieht. Und doch ist es noch so irreal, so unbegreiflich - und doch so wundervoll.
Und dann gibt es Tage wie heute, an denen man beim Frauenarzt liegt und das Leben, das da tatsächlich in einem heranwächst, lebhaft und fröhlich zappeln sieht. Und doch ist es noch so irreal, so unbegreiflich - und doch so wundervoll.
Mittwoch, 11. September 2013
Urlaub in Frankonia
Letzte Woche hatte der Mann eine Woche Urlaub und wir haben die freien Tag genutzt, um mal weg von zu Hause zu kommen. Aus verschiedenen Gründen haben wir uns entschieden, das Frankenland unsicher zu machen und es war auch sehr schön.
Am Sonntag waren wir in einer Tropfsteinhöhle bei Eberbach. Ich war zuvor nie in einer Tropfsteinhöhle und fand das alles sehr spannend. Immer wieder musste ich mich daran erinnern, dass die Tropfsteine nicht aus Eis bestehen. Leider war das Photographieren verboten, aber hier ist ein Link zur Webseite. Solltet ihr mal in der Gegend sein, lohnt es sich auf jeden Fall!
Dann sind wir weitergefahren nach Jagsthausen, wo wir uns die Götzenburg und eine Pizzeria (Maultaschenpizza!) angeschaut haben. Unser Zelt hatten wir zwischendurch schon in Neudenau aufgebaut.
Am nächsten Tag ging es nach Schillingsfürst, doch waren sowohl Zeltplatz als auch Jagdfalkenhof geschlossen und wir fuhren weiter nach Rothenburg ob der Tauber. Auf dem Weg dorthin wollten wir das Bodenlose Loch besichtigen, das als Geotop und Sehenswürdigkeit beworben wurde. Es dauerte erst einmal ewig, bis wir es finden konnten. Geholfen hat uns schließlich ein ansässiger Opi. Als er gefragt wurde, wo es denn hier zum Bodenlosen Loch geht, ist er erst einmal in herzhaftes Gelächter ausgebrochen. Als wir dort waren, wussten wir, wieso. Ich hab dann auch erst einmal 5 Minuten durchgelacht, bis wir aussteigen konnten...
"Das Bodenlose Loch ist zwar nicht bodenlos, aber 6 Meter tief" und die Tonnen von Gips, die stündlich sprudeln, kann man auch nicht sehen, weil das unter Wasser passiert. Aber immerhin hatten wir einen schönen, ruhigen Ort für unsere Mittagspause und wir haben das folgende Kerlchen entdeckt:
Später haben wir unser Zelt auf dem Campingplatz Tauber-Romantik aufgeschlagen, wo wir 2 Nächte verbrachten. Aber zunächst haben wir uns noch Rothenburg ob der Tauber angeschaut - ein wuuuuunderschönes altes Städtchen! Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Und wir haben die niedlichste Butterdose der Welt dort gefunden und mit heim genommen. :)
Am Dienstag Morgen ging es zurück zu Schloss Schillingsfürst, wo wir die tollste Greifvogelschau miterlebt haben! Die Vögel flogen direkt durch die Zuschauerreihen und waren ganz nah zu erleben. Neben Falken, einem Geier und einer Krähe war auch diese feine Dame mit von der Partie:
Gegen die beeindruckende Flugshow war die Schlossbesichtigung geradezu langweilig. Danach haben wir noch die Anlage begutachtet und dabei eine Turmfalken- und eine Schneeeulenfeder gefunden. Das beste kam zum Schluss, nämlich der Besuch des:
Am Nachmittag war eine Wanderung auf dem Landschaftspfad Endseer Berg geplant, doch davon waren wir leider sehr enttäuscht. Da sind die Wanderwege in "unserem" Wald deutlich schöner und ruhiger. Aber es tat gut, ein wenig zu laufen. Immerhin lernten wir dort die Elsbeere kennen. Abends aßen wir fein in Rothenburg und am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns vom Campingplatz Tauber-Romantik und dem dazugehörigen Eulenstübchen:
Am Mittwoch ging es dann weiter. Ziel war Ebermannstadt, wo eine Großtante des Mannes wohnt. Wir fuhren über die Burgenstraße und besuchten unterwegs noch die Burg Colmberg und die Feste Lichtenau. Besonders Colmberg hat uns beeindruckt. Die Burg an sich ist ganz nett, aber um die Burg herum sind riesige Ländereien, die im Wald liegen. Es war wohl gerade Fütterungszeit und so konnten wir eine Rotte Wildschweine und eine sehr große Herde Hirsche beobachten. Das Tollste an der Feste Lichtenau war dieser musikalische Türgriff:
In Ebermannstadt besuchten wir besagte Großtante, besuchten einen Biergarten, wo wir eine bayerische Brotzeit genossen, und am Abend schlugen wir unser Zelt auf dem örtlichen Zeltplatz auf.
Der Donnerstag war leider schon der Tag der Heimreise. Doch ganz direkt nach Hause wollten wir auch noch nicht. Wir besuchten also noch Bamberg, das auch eine wunderschöne mittelalterliche Stadt und absolut sehenswert ist! Wir sind gemütlich durch die Altstadt gelaufen, haben Altes Rathaus, Dom, Rosengarten und mehr besucht, und haben so einen tollen Nachmittag verbracht.
Und was ist in der Nähe von Bamberg? Na, die Musiker unter euch voran... Genau, Thomann! Ich bin ja seit Monaten auf der Suche nach einer neuen Konzertgitarre und hoffte, bei Thomann die passende zu finden, doch die hatten nicht alle hochwertigen Gitarren ausgestellt und wir hatten auf Grund der Öffnungszeiten keine Zeit mehr, noch etwas aus dem Lager zu bestellen. Schade. Aber der Showroom war wirklich beeindruckend. Verrückt - tausend Gitarren auf engstem Raum und ich finde immer noch nichts... Nunja, im Oktober sind wir noch einmal in Franken und vielleicht machen wir den Umweg über Treppendorf. Das nächste Mal dann mit Vorher-Anrufen und v.a. mit mehr Zeit. Immerhin habe ich nun eine vorläufige Favoritin: Hanika 58PC.
Nach dem tollen Tag sind wir dann wieder nach Hause gefahren und haben noch die ein oder andere Niedlichkeit auf dem Weg entdeckt.
Abschließend hat der Mann in Heidelberg seine wohlverdienten Burger bekommen und wir waren beide froh, wieder im eigenen Bett schlafen zu können. Es war wichtig und hat uns gut getan, mal raus zu kommen - aber wir durften feststellen, dass es zu Hause auch schön ist. :)
Am Sonntag waren wir in einer Tropfsteinhöhle bei Eberbach. Ich war zuvor nie in einer Tropfsteinhöhle und fand das alles sehr spannend. Immer wieder musste ich mich daran erinnern, dass die Tropfsteine nicht aus Eis bestehen. Leider war das Photographieren verboten, aber hier ist ein Link zur Webseite. Solltet ihr mal in der Gegend sein, lohnt es sich auf jeden Fall!
Dann sind wir weitergefahren nach Jagsthausen, wo wir uns die Götzenburg und eine Pizzeria (Maultaschenpizza!) angeschaut haben. Unser Zelt hatten wir zwischendurch schon in Neudenau aufgebaut.
Am nächsten Tag ging es nach Schillingsfürst, doch waren sowohl Zeltplatz als auch Jagdfalkenhof geschlossen und wir fuhren weiter nach Rothenburg ob der Tauber. Auf dem Weg dorthin wollten wir das Bodenlose Loch besichtigen, das als Geotop und Sehenswürdigkeit beworben wurde. Es dauerte erst einmal ewig, bis wir es finden konnten. Geholfen hat uns schließlich ein ansässiger Opi. Als er gefragt wurde, wo es denn hier zum Bodenlosen Loch geht, ist er erst einmal in herzhaftes Gelächter ausgebrochen. Als wir dort waren, wussten wir, wieso. Ich hab dann auch erst einmal 5 Minuten durchgelacht, bis wir aussteigen konnten...
"Das Bodenlose Loch ist zwar nicht bodenlos, aber 6 Meter tief" und die Tonnen von Gips, die stündlich sprudeln, kann man auch nicht sehen, weil das unter Wasser passiert. Aber immerhin hatten wir einen schönen, ruhigen Ort für unsere Mittagspause und wir haben das folgende Kerlchen entdeckt:
Später haben wir unser Zelt auf dem Campingplatz Tauber-Romantik aufgeschlagen, wo wir 2 Nächte verbrachten. Aber zunächst haben wir uns noch Rothenburg ob der Tauber angeschaut - ein wuuuuunderschönes altes Städtchen! Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Und wir haben die niedlichste Butterdose der Welt dort gefunden und mit heim genommen. :)
Am Dienstag Morgen ging es zurück zu Schloss Schillingsfürst, wo wir die tollste Greifvogelschau miterlebt haben! Die Vögel flogen direkt durch die Zuschauerreihen und waren ganz nah zu erleben. Neben Falken, einem Geier und einer Krähe war auch diese feine Dame mit von der Partie:
Gegen die beeindruckende Flugshow war die Schlossbesichtigung geradezu langweilig. Danach haben wir noch die Anlage begutachtet und dabei eine Turmfalken- und eine Schneeeulenfeder gefunden. Das beste kam zum Schluss, nämlich der Besuch des:
Am Nachmittag war eine Wanderung auf dem Landschaftspfad Endseer Berg geplant, doch davon waren wir leider sehr enttäuscht. Da sind die Wanderwege in "unserem" Wald deutlich schöner und ruhiger. Aber es tat gut, ein wenig zu laufen. Immerhin lernten wir dort die Elsbeere kennen. Abends aßen wir fein in Rothenburg und am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns vom Campingplatz Tauber-Romantik und dem dazugehörigen Eulenstübchen:
Am Mittwoch ging es dann weiter. Ziel war Ebermannstadt, wo eine Großtante des Mannes wohnt. Wir fuhren über die Burgenstraße und besuchten unterwegs noch die Burg Colmberg und die Feste Lichtenau. Besonders Colmberg hat uns beeindruckt. Die Burg an sich ist ganz nett, aber um die Burg herum sind riesige Ländereien, die im Wald liegen. Es war wohl gerade Fütterungszeit und so konnten wir eine Rotte Wildschweine und eine sehr große Herde Hirsche beobachten. Das Tollste an der Feste Lichtenau war dieser musikalische Türgriff:
In Ebermannstadt besuchten wir besagte Großtante, besuchten einen Biergarten, wo wir eine bayerische Brotzeit genossen, und am Abend schlugen wir unser Zelt auf dem örtlichen Zeltplatz auf.
Der Donnerstag war leider schon der Tag der Heimreise. Doch ganz direkt nach Hause wollten wir auch noch nicht. Wir besuchten also noch Bamberg, das auch eine wunderschöne mittelalterliche Stadt und absolut sehenswert ist! Wir sind gemütlich durch die Altstadt gelaufen, haben Altes Rathaus, Dom, Rosengarten und mehr besucht, und haben so einen tollen Nachmittag verbracht.
Und was ist in der Nähe von Bamberg? Na, die Musiker unter euch voran... Genau, Thomann! Ich bin ja seit Monaten auf der Suche nach einer neuen Konzertgitarre und hoffte, bei Thomann die passende zu finden, doch die hatten nicht alle hochwertigen Gitarren ausgestellt und wir hatten auf Grund der Öffnungszeiten keine Zeit mehr, noch etwas aus dem Lager zu bestellen. Schade. Aber der Showroom war wirklich beeindruckend. Verrückt - tausend Gitarren auf engstem Raum und ich finde immer noch nichts... Nunja, im Oktober sind wir noch einmal in Franken und vielleicht machen wir den Umweg über Treppendorf. Das nächste Mal dann mit Vorher-Anrufen und v.a. mit mehr Zeit. Immerhin habe ich nun eine vorläufige Favoritin: Hanika 58PC.
Nach dem tollen Tag sind wir dann wieder nach Hause gefahren und haben noch die ein oder andere Niedlichkeit auf dem Weg entdeckt.
Abschließend hat der Mann in Heidelberg seine wohlverdienten Burger bekommen und wir waren beide froh, wieder im eigenen Bett schlafen zu können. Es war wichtig und hat uns gut getan, mal raus zu kommen - aber wir durften feststellen, dass es zu Hause auch schön ist. :)
Dienstag, 27. August 2013
Schreckliche Jugend
Im Post vom 27. Mai berichtete ich bereits von unseren (naja, des Mannes) Stabheuschrecken. Nachdem sie fertig waren mit Häuten, haben sie jede Menge Eier gelegt. Und wenn ich jede Menge sage, dann meine ich jeeeeeeedeeee Meeeeeenge!
Da wir morgen meinen Schwager besuchen, und der schon lange lange ein paar Schrecken haben wollte, wollte ich vorhin ein paar Eier für ihn aus dem Terrarium fischen. Ich öffne also den Deckel und was hüpft mir förmlich entgegen??? Zwei Mini-Schrecken! Was für ein Schreck. Die eine hat sogar noch die Hinterbeine im Ei:
Und hier sieht man mal den Größenvergleich zwischen frisch geschlüpfter und ausgewachsener Schrecke:
Da wir morgen meinen Schwager besuchen, und der schon lange lange ein paar Schrecken haben wollte, wollte ich vorhin ein paar Eier für ihn aus dem Terrarium fischen. Ich öffne also den Deckel und was hüpft mir förmlich entgegen??? Zwei Mini-Schrecken! Was für ein Schreck. Die eine hat sogar noch die Hinterbeine im Ei:
Und hier sieht man mal den Größenvergleich zwischen frisch geschlüpfter und ausgewachsener Schrecke:
Wir befürchten, dass wir in nächster Zeit noch häufiger Mini-Schrecken sehen werden. Falls also jemand Verwendung für sie hat, wir geben seeeeeehr gerne welche ab.
Pflaumenknödel
Pflaumenzeit! Pflaumenkuchen, Pflaumenmus, Pflaumenknödel!
Ich habe letztes Jahr zum ersten Mal in meinem Leben Pflaumenknödel gegessen und sie dann fast schon wieder vergessen. Gut, dass die Oma vom Schatz mit im Haus wohnt, und uns noch mal zeigen konnte, wie man sie macht.
Hmmmmmm... lecker!
Ich habe letztes Jahr zum ersten Mal in meinem Leben Pflaumenknödel gegessen und sie dann fast schon wieder vergessen. Gut, dass die Oma vom Schatz mit im Haus wohnt, und uns noch mal zeigen konnte, wie man sie macht.
Hmmmmmm... lecker!
Sonntag, 25. August 2013
Bärenmutter
Eine der ersten Lektionen, die man im OBOD lernt, ist, auf einer meditativen Reise seinen eigenen inneren, heiligen Hain zu besuchen. Es ist ein ganz persönlicher Ort der Ruhe, der Geborgenheit, des Schutzes.
In letzter Zeit reise ich leider nur unregelmäßig dorthin. Beim ersten Mal, nachdem unser Krümel zu uns kam, stand plötzlich eine grimmige Bärin vor mir. Mitten in meinem Hain. Ich spürte, dass sie nur indirekt zu mir gehörte, und ahnte, dass ihre Aufgabe der Schutz unseres ungeborenen Kindes ist.
Ich war zuerst verwirrt, dann fasziniert und neugierig. So forschte ich ein wenig.
Aine machte mich auf die Verbindung zur Gebärmutter aufmerksam. Desweiteren stolperte ich über die keltische Bärengöttin Artio. Sie ist die Urmutter, das Sinnbild für Mutterliebe. Sie wacht über Schwangere und Gebärende.
Sie ist es, die ich vor meinem inneren Auge sah. So wird mich die Bärenmutter in den nächsten Monaten begleiten und über uns wachen.
In letzter Zeit reise ich leider nur unregelmäßig dorthin. Beim ersten Mal, nachdem unser Krümel zu uns kam, stand plötzlich eine grimmige Bärin vor mir. Mitten in meinem Hain. Ich spürte, dass sie nur indirekt zu mir gehörte, und ahnte, dass ihre Aufgabe der Schutz unseres ungeborenen Kindes ist.
Ich war zuerst verwirrt, dann fasziniert und neugierig. So forschte ich ein wenig.
Aine machte mich auf die Verbindung zur Gebärmutter aufmerksam. Desweiteren stolperte ich über die keltische Bärengöttin Artio. Sie ist die Urmutter, das Sinnbild für Mutterliebe. Sie wacht über Schwangere und Gebärende.
Sie ist es, die ich vor meinem inneren Auge sah. So wird mich die Bärenmutter in den nächsten Monaten begleiten und über uns wachen.
Freitag, 23. August 2013
Krümel
Im Post vom 5. August habe ich bereits erwähnt, dass es einige erfreuliche Dinge gab, die mich sehr beschäftigten und somit auch vom Bloggen abhielten. Neben der anstehenden Hochzeit verrät dieses Bild das zweite große Ereignis, das unser Leben momentan (und wahrscheinlich für die nächsten 20 Jahre) auf den Kopf stellt... :)
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| Voraussichtliche Ankunft am 28.02.2014 |
Samstag, 17. August 2013
Pfui Spinne
Übrigens gab es gestern noch einen ungebetenen Gast:
Die haben wir hier öfter. Das ist wohl der Nachteil daran, am Waldrand zu wohnen. Ich bin nämlich gar kein Spinnenfreund. Und die werden recht groß. Letztens ist eine in meinem Bürochen an mir vorbeigehuscht und im ersten Moment dachte ich, es sei eine Maus! Nunja, jetzt sitzt sie wieder im Wald und findet den Weg ins Haus hoffentlich nicht so schnell wieder.
Die haben wir hier öfter. Das ist wohl der Nachteil daran, am Waldrand zu wohnen. Ich bin nämlich gar kein Spinnenfreund. Und die werden recht groß. Letztens ist eine in meinem Bürochen an mir vorbeigehuscht und im ersten Moment dachte ich, es sei eine Maus! Nunja, jetzt sitzt sie wieder im Wald und findet den Weg ins Haus hoffentlich nicht so schnell wieder.
Freitag, 16. August 2013
Blumenflut
Ich glaube, so viele Blumen hab ich zuvor noch nie zum Geburtstag bekommen. Wie schön! Sogar mein Schatz hat mir (zum 3. Mal in den fast 2 Jahren) Blumen mitgebracht!
Ich hatte heute einen geschäftigen, aber ab dem Nachmittag schönen und entspannten Tag mit Familie und Freunden, lecker Kuchen und selbstgemachter Lasagne. Unter anderem habe ich ein neues Zwetschgenkuchen-Rezept ausprobiert, das allen super geschmeckt hat.
Tolle Geschenke gab es auch. Mein Schatz arbeitet momentan übergangsweise als Sterilisationsassistent im Krankenhaus und er hat mir mein eines Geschenk, ein ganz tolles Buch, steril eingepackt. Ein Schleifchen war sogar auch dran. Ich bin verliebt!
Ich hatte heute einen geschäftigen, aber ab dem Nachmittag schönen und entspannten Tag mit Familie und Freunden, lecker Kuchen und selbstgemachter Lasagne. Unter anderem habe ich ein neues Zwetschgenkuchen-Rezept ausprobiert, das allen super geschmeckt hat.
Tolle Geschenke gab es auch. Mein Schatz arbeitet momentan übergangsweise als Sterilisationsassistent im Krankenhaus und er hat mir mein eines Geschenk, ein ganz tolles Buch, steril eingepackt. Ein Schleifchen war sogar auch dran. Ich bin verliebt!
Donnerstag, 15. August 2013
Einladung
Nachdem nun alle ihre Einladung erhalten haben, möchte ich euch gerne zeigen, was wir aus den Zutaten, die ich im Post vom 5. August zeigte, gezaubert haben.
Innen befindet sich noch ein weißes Leinenpapier mit allen Infos, handschriftlich. Gut, dass es nur 10 Einladungen waren. Groß feiern werden wir nämlich nicht. Wir werden im engsten Familienkreis essen gehen und danach wird es noch Kaffee und Kuchen bei uns zu Hause geben. Vielleicht feiern wir dann nächstes Jahr ein Sommerfest, aber das werden wir zu gegebener Zeit entscheiden.
Innen befindet sich noch ein weißes Leinenpapier mit allen Infos, handschriftlich. Gut, dass es nur 10 Einladungen waren. Groß feiern werden wir nämlich nicht. Wir werden im engsten Familienkreis essen gehen und danach wird es noch Kaffee und Kuchen bei uns zu Hause geben. Vielleicht feiern wir dann nächstes Jahr ein Sommerfest, aber das werden wir zu gegebener Zeit entscheiden.
Dienstag, 13. August 2013
Heidelbeermarmelade
Letztes Jahr haben wir bei einer lieben Freundin zum ersten Mal Heidelbeermarmelade gegessen und, weil sie so unbeschreiblich lecker war, haben wir uns vorgenommen, dieses Jahr auch sammeln und einkochen zu gehen. Das mit dem selber Sammeln hat leider nicht geklappt, weil in "unserem" Wald einfach keine Heidelbeeren wachsen, aber das ist ja noch lang kein Hindernis, Marmelade zu kochen. Gesagt, getan!
Aus 1kg Gelierzucker und 1kg Heidelbeeren wurden 5 1/2 Gläser Marmelade! Und hier ein paar Bilder, damit ihr entweder beschließt, uns besuchen zu kommen, oder selber welche zu kochen. ;)
Aus 1kg Gelierzucker und 1kg Heidelbeeren wurden 5 1/2 Gläser Marmelade! Und hier ein paar Bilder, damit ihr entweder beschließt, uns besuchen zu kommen, oder selber welche zu kochen. ;)
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| Zutaten |
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| Beeren größtenteils püriert, mit Zucker verrührt. |
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| Fertige Marmelade |
Donnerstag, 8. August 2013
Abenteuer Nahverkehr
Nachdem ich heute Gitarrenunterricht gegeben hatte, ging ich noch eben einkaufen und wollte dann mit dem Bus nach Hause fahren. Im Normalfall ist das eine Angelegenheit von 5 Minuten. Heute dauerte es insgesamt jedoch etwa 45 Minuten!
Es ist bekannt, dass die Talstraße recht eng ist und an gewissen Stellen kommen 2 LKW (oder: ein LKW und ein Bus) eben einfach nicht aneinander vorbei. Ist so. War schon immer so. Deshalb wird im Moment der so genannte Branichtunnel gebaut, um die Talstraße zu entlasten und solche Geschichten, wie ich sie gleich berichten werde, zu vermeiden.
Ich saß also im Bus, mit dem Rücken entgegen der Fahrtrichtung und merke, dass der Bus anhält. Das ist nichts Neues, denn an solchen Engstellen bleiben die Fahrer häufig stehen, um andere große Fahrzeuge vorbeizulassen. Es stockte also und dann ging es weiter. Und als ich mich umdrehte, sah ich, dass der LKW-Fahrer doch versucht hatte, am Bus vorbeizukommen. Beim Versuch, Platz zu schaffen, dotzte der Bus mit dem rechten Spiegel an eine Hauswand. Die Busfahrerin öffnete die Türen, die schließlich an der Hauswand hängen blieben und sich nicht mehr schließen ließen, woraufhin eine Sicherung in Kraft trat und der Bus sich keinen Millimeter mehr bewegen ließ. Wir waren eingeklemmt zwischen einer Hauswand und dem LKW und es gab kein Entkommen. Und das etwa 30 Minuten.
Ein beherzter LKW-Fahrer von weiter oben in der Autoschlange, die sich so langsam bildete, kam her und managte die Sache. Ich denke, ohne ihn stünden wir da immer noch... Irgendwie irgendwann schafften es ein paar Männer, die hintere Türe ohne größere Beschädigungen zu schließen, sodass die Wegfahrsperre nicht mehr griff. Zuerst wurde die Busfahrerin sehr kompetent zurück gelotst, dann der LKW-Fahrer, der bestimmt einen Kilometer zurück fahren musste. Glücklicherweise dachte der LKW-Fahrer hinter ihm soweit mit und fuhr nicht auf, sonst hätte sich dieser Knoten überhaupt nicht lösen lassen. So aber war Platz genug zum Zurückfahren. Nun stand der LKW an einer breiteren Stelle und der Bus konnte ohne weitere Probleme vorbei.
Das ist mir auch noch nie passiert. Und ich fahre die Strecke eigentlich täglich. Dass mal was stockt, ja - aber sowas...
Am Anfang war ich sehr gelassen und amüsiert, doch mit der Zeit und den Eindrücken (da sind nur wenige Millimeter zwischen den beiden großen Fahrzeugen und zeitweise wirkte es so, als ob der LKW gleich in uns oder wir in eine Hauswand reinfahren würde(n)) bin ich doch nervös geworden. Nunja, man erlebt nicht jeden Tag ein solches Abenteuer. Und das einfach nur auf dem Nachhauseweg im Bus!
Es ist bekannt, dass die Talstraße recht eng ist und an gewissen Stellen kommen 2 LKW (oder: ein LKW und ein Bus) eben einfach nicht aneinander vorbei. Ist so. War schon immer so. Deshalb wird im Moment der so genannte Branichtunnel gebaut, um die Talstraße zu entlasten und solche Geschichten, wie ich sie gleich berichten werde, zu vermeiden.
Ich saß also im Bus, mit dem Rücken entgegen der Fahrtrichtung und merke, dass der Bus anhält. Das ist nichts Neues, denn an solchen Engstellen bleiben die Fahrer häufig stehen, um andere große Fahrzeuge vorbeizulassen. Es stockte also und dann ging es weiter. Und als ich mich umdrehte, sah ich, dass der LKW-Fahrer doch versucht hatte, am Bus vorbeizukommen. Beim Versuch, Platz zu schaffen, dotzte der Bus mit dem rechten Spiegel an eine Hauswand. Die Busfahrerin öffnete die Türen, die schließlich an der Hauswand hängen blieben und sich nicht mehr schließen ließen, woraufhin eine Sicherung in Kraft trat und der Bus sich keinen Millimeter mehr bewegen ließ. Wir waren eingeklemmt zwischen einer Hauswand und dem LKW und es gab kein Entkommen. Und das etwa 30 Minuten.
Ein beherzter LKW-Fahrer von weiter oben in der Autoschlange, die sich so langsam bildete, kam her und managte die Sache. Ich denke, ohne ihn stünden wir da immer noch... Irgendwie irgendwann schafften es ein paar Männer, die hintere Türe ohne größere Beschädigungen zu schließen, sodass die Wegfahrsperre nicht mehr griff. Zuerst wurde die Busfahrerin sehr kompetent zurück gelotst, dann der LKW-Fahrer, der bestimmt einen Kilometer zurück fahren musste. Glücklicherweise dachte der LKW-Fahrer hinter ihm soweit mit und fuhr nicht auf, sonst hätte sich dieser Knoten überhaupt nicht lösen lassen. So aber war Platz genug zum Zurückfahren. Nun stand der LKW an einer breiteren Stelle und der Bus konnte ohne weitere Probleme vorbei.
Das ist mir auch noch nie passiert. Und ich fahre die Strecke eigentlich täglich. Dass mal was stockt, ja - aber sowas...
Am Anfang war ich sehr gelassen und amüsiert, doch mit der Zeit und den Eindrücken (da sind nur wenige Millimeter zwischen den beiden großen Fahrzeugen und zeitweise wirkte es so, als ob der LKW gleich in uns oder wir in eine Hauswand reinfahren würde(n)) bin ich doch nervös geworden. Nunja, man erlebt nicht jeden Tag ein solches Abenteuer. Und das einfach nur auf dem Nachhauseweg im Bus!
Montag, 5. August 2013
Tsea preoccupied
Hier war es ganz schön still die letzten Wochen... Aber das hatte seine Gründe. Mehr dazu sicherlich in den nächsten Wochen.
Ich habe auch seit Wochen kaum musiziert. Das ist immer ein Anzeichen dafür, dass der Kopf voll ist. Da sind Dinge wie Referate, Prüfungen und Hausarbeiten für die Uni - aber auch erfreuliche Sachen, die mich beschäftigen.
Eine davon kann man hier schon erahnen:
Na, wer errät, wofür das die "Zutaten" sind?
Ich habe auch seit Wochen kaum musiziert. Das ist immer ein Anzeichen dafür, dass der Kopf voll ist. Da sind Dinge wie Referate, Prüfungen und Hausarbeiten für die Uni - aber auch erfreuliche Sachen, die mich beschäftigen.
Eine davon kann man hier schon erahnen:
Na, wer errät, wofür das die "Zutaten" sind?
Samstag, 22. Juni 2013
Holunderblütensirup
Der Holunder steht in voller Blüte (naja, eigentlich ist diese schon fast wieder vorbei) und so ist es Zeit, ihn zu jagen! Denn aus den Blüten kann man leeeeeckeren Sirup machen, der z.B. eisgekühlt in Wasser im Sommer ein Genuss ist. Und so machen wir ihn immer:
Erst einmal jagen wir ca. 20 Dolden von mehreren Pflanzen.
Dann zubbeln wir die Blüten von den Stielen ab. Je weniger grüne Bestandteile dabei übrig bleiben (Ausnahme: die kleinen Knubbel, die an der Blüte dran sind), desto besser ist es, da diese Pflanzenteile am Ende einen bitteren Geschmack verursachen. Und den wollen wir beim Sirup nicht.
Als nächstes wird Zuckerwasser aufgestellt. 3 kg Zucker auf 2 Liter Wasser. Das wird langsam erhitzt und gut verrührt dabei, bis wir eine klare Flüssigkeit haben. Außerdem lösen wir 100g Zitronensäure in Wasser. Natürlich kann man auch Zitronensaft nehmen. Schließlich werden die beiden klaren Flüssigkeiten zusammengefügt. Die Holunderblüten werden nun in das Sirupgemisch gegeben. Wir stellen den Topf nun an einen kühlen Ort und lassen ihn 1-3 Tage stehen.
Nachdem die Ruhezeit um ist, hat der Sirup den Holunderblüten-Geschmack angenommen und die Farbe ist goldgelb. Je länger man ziehen lässt (und je mehr Blüten man verwendet), desto intensiver wird der Geschmack. Nun wird die Flüssigkeit durch ein Geschirrtuch abgesiebt, damit alle Pflanzenteile restlos von dem endgültigen Sirup getrennt werden. Das ergibt etwa 4 Liter.
Wir erhitzen den Sirup dann noch einmal und füllen ihn in vorher gut und heiß ausgespülte Glasflaschen. Wenn er kühl steht (z.B. im Keller), hält der Sirup bei uns mindestens ein Jahr lang - wenn er nicht vorher wegen seiner Leckerheit verbraucht wurde.
Viel Spaß beim Nachbrauen!
Erst einmal jagen wir ca. 20 Dolden von mehreren Pflanzen.
Als nächstes wird Zuckerwasser aufgestellt. 3 kg Zucker auf 2 Liter Wasser. Das wird langsam erhitzt und gut verrührt dabei, bis wir eine klare Flüssigkeit haben. Außerdem lösen wir 100g Zitronensäure in Wasser. Natürlich kann man auch Zitronensaft nehmen. Schließlich werden die beiden klaren Flüssigkeiten zusammengefügt. Die Holunderblüten werden nun in das Sirupgemisch gegeben. Wir stellen den Topf nun an einen kühlen Ort und lassen ihn 1-3 Tage stehen.
Nachdem die Ruhezeit um ist, hat der Sirup den Holunderblüten-Geschmack angenommen und die Farbe ist goldgelb. Je länger man ziehen lässt (und je mehr Blüten man verwendet), desto intensiver wird der Geschmack. Nun wird die Flüssigkeit durch ein Geschirrtuch abgesiebt, damit alle Pflanzenteile restlos von dem endgültigen Sirup getrennt werden. Das ergibt etwa 4 Liter.
Wir erhitzen den Sirup dann noch einmal und füllen ihn in vorher gut und heiß ausgespülte Glasflaschen. Wenn er kühl steht (z.B. im Keller), hält der Sirup bei uns mindestens ein Jahr lang - wenn er nicht vorher wegen seiner Leckerheit verbraucht wurde.
Montag, 17. Juni 2013
Mein Bauch und ich
Ich habe beschlossen, meinen Bauch zu lieben.
Kein Schämen und Verstecken mehr. Kein Baucheinziehen. Keine gebückte Haltung.
Mein Bauch ist ebenso Teil meiner selbst wie meine blonden Haare oder meine Stimme.
Mein Bauch spricht Bände. Er erzählt von all der Traurigkeit und Wut, von all dem Kummer, von all der Verzweiflung und Unsicherheit, von all den Enttäuschungen und Erfahrungen, von all der Leere in mir, von all den Narben meiner Seele.
Wer so viel Negatives in sich aufnimmt, braucht viel Platz.
Mein Bauch ist mein Schutzschild. Er schafft Abstand zwischen mir und der Welt. Distanz. Damit weniger an mich herankommen und mich verletzen kann.
Irgendwann werde ich ihn dafür aber nicht mehr brauchen. Dann habe ich einen anderen Weg gefunden, Negatives zu "verdauen". Dann wird der Kummer generell weniger Platz in meinem Leben einnehmen und brauchen. Dann wird mein Bauch wieder schrumpfen.
Doch ganz ohne Bauch möchte ich nie sein. Mein Bauch ist wundervoll! Er ist rund und weich, er kann wunderbar tanzen. Ich vertraue meinem Bauchgefühl. Und irgendwann wird mein Bauch ein kleines Wunder in Form eines neuen Menschen beherbergen.
Ich liebe meinen Bauch. Ich liebe meinen ganzen Körper, denn er ist das Haus meiner Seele.
Ich bin dankbar, dass es inzwischen Menschen in meinem Leben gibt, die mich so akzeptieren und lieben wie ich bin, die mich nicht ändern wollen, sondern bedingungslos hinter mir stehen, die MICH sehen und nicht nur die Hülle. Sie lieben mich und damit helfen sie mir, mich selbst zu lieben.
Kein Schämen und Verstecken mehr. Kein Baucheinziehen. Keine gebückte Haltung.
Mein Bauch ist ebenso Teil meiner selbst wie meine blonden Haare oder meine Stimme.
Mein Bauch spricht Bände. Er erzählt von all der Traurigkeit und Wut, von all dem Kummer, von all der Verzweiflung und Unsicherheit, von all den Enttäuschungen und Erfahrungen, von all der Leere in mir, von all den Narben meiner Seele.
Wer so viel Negatives in sich aufnimmt, braucht viel Platz.
Mein Bauch ist mein Schutzschild. Er schafft Abstand zwischen mir und der Welt. Distanz. Damit weniger an mich herankommen und mich verletzen kann.
Irgendwann werde ich ihn dafür aber nicht mehr brauchen. Dann habe ich einen anderen Weg gefunden, Negatives zu "verdauen". Dann wird der Kummer generell weniger Platz in meinem Leben einnehmen und brauchen. Dann wird mein Bauch wieder schrumpfen.
Doch ganz ohne Bauch möchte ich nie sein. Mein Bauch ist wundervoll! Er ist rund und weich, er kann wunderbar tanzen. Ich vertraue meinem Bauchgefühl. Und irgendwann wird mein Bauch ein kleines Wunder in Form eines neuen Menschen beherbergen.
Ich liebe meinen Bauch. Ich liebe meinen ganzen Körper, denn er ist das Haus meiner Seele.
Ich bin dankbar, dass es inzwischen Menschen in meinem Leben gibt, die mich so akzeptieren und lieben wie ich bin, die mich nicht ändern wollen, sondern bedingungslos hinter mir stehen, die MICH sehen und nicht nur die Hülle. Sie lieben mich und damit helfen sie mir, mich selbst zu lieben.
Begegnung
Ich steige aus dem Bus aus und ein freundlich lächelnder, älterer Herr bedeutet mir, die Kopfhörer aus den Ohren zu nehmen. Dann sagt er: "Du gefällst mir!" Ich bedanke mich gerührt. Daraufhin tätschelt er meinen Oberarm. Ich wünsche ihm einen schönen Tag, er mir ebenso, "doppelt!", und wir gehen unserer Wege.
Und das, wo ich gerade einen weiteren Blogeintrag schreibe, der in die Richtung Aussehen geht.
Es gibt keine Zufälle. Aber es gibt Engel - in Form von Menschen, die unsere Seele berühren und ihr helfen, zu heilen.
Und das, wo ich gerade einen weiteren Blogeintrag schreibe, der in die Richtung Aussehen geht.
Es gibt keine Zufälle. Aber es gibt Engel - in Form von Menschen, die unsere Seele berühren und ihr helfen, zu heilen.
Dienstag, 11. Juni 2013
Music was my first drug
Heute hatte ich Vorspiel von meinem Gitarrenlehrer aus. Seine fortgeschrittenen Schüler haben gespielt. Ich habe so ewig nichts mehr auf Gitarre vorgespielt (außer dem Mann, meinen Schülern oder meinem Lehrer), dass ich sowas von aufgeregt war und während dem Stück so arg gezittert habe, dass ich kaum spielen konnte. Aber irgendwie ging es. Ich habe von Heitor Villa-Lobos "Choros No. 1" gespielt. Das klingt ungefähr so:
Und weil so viele Schüler abgesagt hatten, sodass zu wenig Programm da war, und es sich gestern gut angefühlt hat, hatte ich angeboten, auch ein Stück zu singen: John Dowland "If my complaints". Das klingt so:
Und weil auch die Schülerin abgesagt hat, die mit dem Ensemble "Hotel California" von den Eagles hätte singen sollen, hat mein Lehrer gefragt, ob ich da auch einspringen würde. Wir haben es daraufhin probiert und das hat erstaunlich gut geklappt. Heute beim Vorspiel selbst haben die beiden Stücke auch sehr gut geklappt.
Und danach habe ich so viele Komplimente bekommen, dass ich es selbst kaum fassen kann. Noch letzte Woche habe ich daran gezweifelt, ob ich jemals wieder singen kann. Und heute... sowas. Ich könnte gerade die Welt umarmen, heulen, und wie ein Flummi durch die Gegend dopsen - alles gleichzeitig! Ich bin gerade total "high" und muss jetzt erst mal wieder runter kommen, um überhaupt weiter an meinem Referat (für morgen... Orffs Carmina Burana) arbeiten zu können.
Hach. Die Welt ist gut. Hört ihr? Die Welt ist soooo guuuuut!
Und weil so viele Schüler abgesagt hatten, sodass zu wenig Programm da war, und es sich gestern gut angefühlt hat, hatte ich angeboten, auch ein Stück zu singen: John Dowland "If my complaints". Das klingt so:
Und weil auch die Schülerin abgesagt hat, die mit dem Ensemble "Hotel California" von den Eagles hätte singen sollen, hat mein Lehrer gefragt, ob ich da auch einspringen würde. Wir haben es daraufhin probiert und das hat erstaunlich gut geklappt. Heute beim Vorspiel selbst haben die beiden Stücke auch sehr gut geklappt.
Und danach habe ich so viele Komplimente bekommen, dass ich es selbst kaum fassen kann. Noch letzte Woche habe ich daran gezweifelt, ob ich jemals wieder singen kann. Und heute... sowas. Ich könnte gerade die Welt umarmen, heulen, und wie ein Flummi durch die Gegend dopsen - alles gleichzeitig! Ich bin gerade total "high" und muss jetzt erst mal wieder runter kommen, um überhaupt weiter an meinem Referat (für morgen... Orffs Carmina Burana) arbeiten zu können.
Hach. Die Welt ist gut. Hört ihr? Die Welt ist soooo guuuuut!
Montag, 10. Juni 2013
Wenn die Stimme versagt...
Im Januar war ich erkältet und mehrere Tage komplett heiser. Natürlich genau in der heißen Konzertphase. Diese und weitere Konzerte musste ich absagen. Doch auch als die Erkältung abgeklungen war, wurde ich nach kürzester Zeit wieder heiser, wenn ich redete oder sang. Ende Februar war es immer noch nicht viel besser und eine Freundin legte mir nahe, zum Arzt zu gehen. Gesagt, getan.
Ich befürchtete schon, dass der Arzt mir sagen würde, dass ich eine Kehlkopfentzündung hatte. Doch das war es nicht.
Nachdem ich drei Mal "hi" sagen musste, während der HNO-Arzt mir in den Mund schaute, stellte er seine Diagnose: Hyperfunktionelle Dysphonie. Die Stimmbänder schließen nicht richtig und deswegen tritt Heiserkeit ein bei Stimmbelastung. Ich hatte betont, dass ich Lehrerin und Sängerin bin, und wie wichtig die Stimme bei beidem ist. Ob das was mit der Heiserkeit im Januar zu tun hätte und was man da machen könnte, frug ich. "Da kann man nichts machen. Bei jedem fängt es halt mal an." Und darf ich singen? "Lieber nicht." Danke für das Gespräch.
Wer mich kennt, weiß, wie wichtig mir das Singen ist. Eine Freundin bezeichnete es letztens als mein "Ventil", was ich sehr treffend finde. Es gibt kaum etwas Wichtigeres in meinem Leben als die Musik.
Meine Welt zerstört, fuhr ich nach Hause. Am Abend lag ich in des Mannes Armen, weinte bitterlich und sprach, dass ich nicht mehr leben wolle, wenn ich nicht mehr singen könne. Besorgt tröstete mich der Mann und versprach, dass alles gut werden würde.
Als ich mich beruhigt hatte, fragte ich einige Bekannte nach Phonologen und Logopäden. Ich wollte mir eine zweite Meinung einholen und das Urteil nicht einfach hinnehmen. Alle machten mir Mut. Ich war dankbar und hatte doch so Angst.
Es dauerte eine Weile, bis Ende April, bis ich mich traute, zu einem weiteren HNO-Arzt zu gehen - der Arzt meiner Gesangslehrerin. Dort fühlte ich mich ernst genommen und versorgt. Das Ergebnis war jedoch ernüchternd. Funktionelle Störung der Stimmbänder: sie schließen nicht richtig. Doch anders als der erste Arzt machte er mir Mut und zeigte sich zuversichtlich, dass das Problem mit Logopädie in den Griff zu bekommen sei und ich bald wieder singen könne.
Nun brauchte ich nur noch eine Überweisung zum Logopäden, da der nette Arzt mir leider keine geben konnte. Diese Odyssee auch geschafft, rief ich bei der Logopäden-Praxis meiner Wahl an, die mich auf die Warteliste setzte. "Wir melden uns auf jeden Fall bei Ihnen!" 5 Minuten später rief es noch einmal an: man hatte vergessen, meinen Namen zu notieren. Sie hatten sich also tatsächlich noch einmal gemeldet... dachte ich mir schmunzelnd.
Einen Monat lang hörte ich nichts mehr von ihnen. So langsam brannte es. Anstehende Auftritte, die ich so gerne mitmachen wollte. Nach einem Schubser seitens meiner besten Freundin, rief ich noch einmal in der Praxis an und frug nach. "Kommen Sie doch am Montag vorbei!" Da wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte; ein bisschen verappelt fühlte ich mich, dass es plötzlich so schnell ging. Doch letztlich fiel mir ein Stein vom Herzen.
Letzte Woche war dieser Montag. Als ich vom ersten Arzt erzählte, schüttelte sie nur den Kopf. "Die meisten Menschen haben keinen Stimmschluss. Vor allem bei dieser Untersuchung, weil sie unangenehm ist und man sich dabei gar nicht entspannen kann." Nach einer umfassenden Anamnese machten wir ein paar Übungen. "Halb so wild! Das kriegen wir hin!" Darf ich wieder singen?" Ja, entspanntes Singen ist gar kein Problem!" Darf ich die anstehenden Auftritte wahrnehmen? "Wenn Sie das gerne wollen, dann machen Sie das."
Am Dienstag sprühte ich plötzlich (?) so vor Energie wie seit Monaten nicht und hatte ein solches Bedürfnis, die ganze Wohnung gründlich zu putzen, wozu ich seit Wochen keine Kraft mehr hatte. Generell ging es mir die letzten Monate seit der Diagnose sehr schlecht, auch wenn ich mir dessen nicht immer bewusst war.
Ich durfte nun zwar offiziell, aber ich traute mich die ganze Woche nicht, zu singen. Am Freitag hatte ich jedoch eine Probe. Ich hatte seit Januar nicht gesungen und ich wollte nicht unvorbereitet erscheinen. Am Donnerstag, nach meinem Bauchtanz-Kurs, hatte ich das Gefühl, dass ich jetzt unbedingt singen muss. (Es ist erstaunlich, wie viel das Tanzen für das Singen bringt. Und gleichzeitig so naheliegend. Danach spüre ich meinen Körper, wie ich ihn sonst nicht spüre. Und unser Körper ist nun einmal der Corpus für das Instrument Stimme.) Und so sang ich. Und sang. Und sang.
Auch am Freitag bei der Probe. Ich bin zwar mächtig aus der Übung, doch ich werde nicht mehr heiser. Ich habe meine Stimme wieder gefunden.
Heute hatte ich die zweite Sitzung Logopädie. Wir machten Übungen, wir sangen, wir unterhielten uns. Fast ausschließlich Lob. Aber was war und ist denn dann los? Beim Singen ist alles in Ordnung, spricht sie. Aber beim Reden. Ich klinge leise und unsicher. Ich halte die Stimme zurück. Beim Singen ist sie stark. Ich habe mir wohl in den letzten Monaten eine "Schon"stimme angewöhnt, weil ich wusste, dass etwas nicht stimmt, die allerdings alles andere als schonend war. Aber so ganz neu klang das Problem nicht. Habe ich mich früher nicht auch beim Sprechen oft zurückgehalten und klein gemacht? Nicht nur beim Sprechen...
Ich mache meine Übungen und sehe die Logopädie als Chance. Eine Chance, nicht nur im Bezug auf die Sprache. Meine Stimme ist das Abbild meiner Seele. Sie muss sich nicht klein machen. Sie darf frei sein. Sie darf stark sein. Und sie ist gut so - genau so wie sie ist.
Ich befürchtete schon, dass der Arzt mir sagen würde, dass ich eine Kehlkopfentzündung hatte. Doch das war es nicht.
Nachdem ich drei Mal "hi" sagen musste, während der HNO-Arzt mir in den Mund schaute, stellte er seine Diagnose: Hyperfunktionelle Dysphonie. Die Stimmbänder schließen nicht richtig und deswegen tritt Heiserkeit ein bei Stimmbelastung. Ich hatte betont, dass ich Lehrerin und Sängerin bin, und wie wichtig die Stimme bei beidem ist. Ob das was mit der Heiserkeit im Januar zu tun hätte und was man da machen könnte, frug ich. "Da kann man nichts machen. Bei jedem fängt es halt mal an." Und darf ich singen? "Lieber nicht." Danke für das Gespräch.
Wer mich kennt, weiß, wie wichtig mir das Singen ist. Eine Freundin bezeichnete es letztens als mein "Ventil", was ich sehr treffend finde. Es gibt kaum etwas Wichtigeres in meinem Leben als die Musik.
Meine Welt zerstört, fuhr ich nach Hause. Am Abend lag ich in des Mannes Armen, weinte bitterlich und sprach, dass ich nicht mehr leben wolle, wenn ich nicht mehr singen könne. Besorgt tröstete mich der Mann und versprach, dass alles gut werden würde.
Als ich mich beruhigt hatte, fragte ich einige Bekannte nach Phonologen und Logopäden. Ich wollte mir eine zweite Meinung einholen und das Urteil nicht einfach hinnehmen. Alle machten mir Mut. Ich war dankbar und hatte doch so Angst.
Es dauerte eine Weile, bis Ende April, bis ich mich traute, zu einem weiteren HNO-Arzt zu gehen - der Arzt meiner Gesangslehrerin. Dort fühlte ich mich ernst genommen und versorgt. Das Ergebnis war jedoch ernüchternd. Funktionelle Störung der Stimmbänder: sie schließen nicht richtig. Doch anders als der erste Arzt machte er mir Mut und zeigte sich zuversichtlich, dass das Problem mit Logopädie in den Griff zu bekommen sei und ich bald wieder singen könne.
Nun brauchte ich nur noch eine Überweisung zum Logopäden, da der nette Arzt mir leider keine geben konnte. Diese Odyssee auch geschafft, rief ich bei der Logopäden-Praxis meiner Wahl an, die mich auf die Warteliste setzte. "Wir melden uns auf jeden Fall bei Ihnen!" 5 Minuten später rief es noch einmal an: man hatte vergessen, meinen Namen zu notieren. Sie hatten sich also tatsächlich noch einmal gemeldet... dachte ich mir schmunzelnd.
Einen Monat lang hörte ich nichts mehr von ihnen. So langsam brannte es. Anstehende Auftritte, die ich so gerne mitmachen wollte. Nach einem Schubser seitens meiner besten Freundin, rief ich noch einmal in der Praxis an und frug nach. "Kommen Sie doch am Montag vorbei!" Da wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte; ein bisschen verappelt fühlte ich mich, dass es plötzlich so schnell ging. Doch letztlich fiel mir ein Stein vom Herzen.
Letzte Woche war dieser Montag. Als ich vom ersten Arzt erzählte, schüttelte sie nur den Kopf. "Die meisten Menschen haben keinen Stimmschluss. Vor allem bei dieser Untersuchung, weil sie unangenehm ist und man sich dabei gar nicht entspannen kann." Nach einer umfassenden Anamnese machten wir ein paar Übungen. "Halb so wild! Das kriegen wir hin!" Darf ich wieder singen?" Ja, entspanntes Singen ist gar kein Problem!" Darf ich die anstehenden Auftritte wahrnehmen? "Wenn Sie das gerne wollen, dann machen Sie das."
Am Dienstag sprühte ich plötzlich (?) so vor Energie wie seit Monaten nicht und hatte ein solches Bedürfnis, die ganze Wohnung gründlich zu putzen, wozu ich seit Wochen keine Kraft mehr hatte. Generell ging es mir die letzten Monate seit der Diagnose sehr schlecht, auch wenn ich mir dessen nicht immer bewusst war.
Ich durfte nun zwar offiziell, aber ich traute mich die ganze Woche nicht, zu singen. Am Freitag hatte ich jedoch eine Probe. Ich hatte seit Januar nicht gesungen und ich wollte nicht unvorbereitet erscheinen. Am Donnerstag, nach meinem Bauchtanz-Kurs, hatte ich das Gefühl, dass ich jetzt unbedingt singen muss. (Es ist erstaunlich, wie viel das Tanzen für das Singen bringt. Und gleichzeitig so naheliegend. Danach spüre ich meinen Körper, wie ich ihn sonst nicht spüre. Und unser Körper ist nun einmal der Corpus für das Instrument Stimme.) Und so sang ich. Und sang. Und sang.
Auch am Freitag bei der Probe. Ich bin zwar mächtig aus der Übung, doch ich werde nicht mehr heiser. Ich habe meine Stimme wieder gefunden.
Heute hatte ich die zweite Sitzung Logopädie. Wir machten Übungen, wir sangen, wir unterhielten uns. Fast ausschließlich Lob. Aber was war und ist denn dann los? Beim Singen ist alles in Ordnung, spricht sie. Aber beim Reden. Ich klinge leise und unsicher. Ich halte die Stimme zurück. Beim Singen ist sie stark. Ich habe mir wohl in den letzten Monaten eine "Schon"stimme angewöhnt, weil ich wusste, dass etwas nicht stimmt, die allerdings alles andere als schonend war. Aber so ganz neu klang das Problem nicht. Habe ich mich früher nicht auch beim Sprechen oft zurückgehalten und klein gemacht? Nicht nur beim Sprechen...
Ich mache meine Übungen und sehe die Logopädie als Chance. Eine Chance, nicht nur im Bezug auf die Sprache. Meine Stimme ist das Abbild meiner Seele. Sie muss sich nicht klein machen. Sie darf frei sein. Sie darf stark sein. Und sie ist gut so - genau so wie sie ist.
Montag, 27. Mai 2013
Schreckliches Häuten
Vor inzwischen einem Jahr hat der Mann von seinem Klavierlehrer Stabheuschrecken-Eier mitgebracht. Aus den 6 Eiern sind nach über 2 Monaten 4 Stabheuschreckenkinder geschlüpft. Seit dem wachsen und gedeihen sie kräftig. Ausgewachsen sind sie aber wohl immer noch nicht - zum Glück, denn sonst würden sie selbst Eier legen und wir könnten uns vor Stabheuschrecken gar nicht mehr retten. Die 4 auf der Fensterbank neben meinem Schreibtisch reichen mir.
Jedenfalls kam ich heute morgen in mein Büro und habe festgestellt, dass sich die eine Schrecke gerade im Häutungsprozess befindet. Davor hatten wir nur die Hüllen gesehen, aber nicht, wie es dazu kommt. Und weil ich es so spannend fand, habe ich das Ganze natürlich dokumentiert:
Als alle Beine draußen waren, hat sie alle gestreckt und wieder eingeklappt: Test bestanden; es ist alles heil geblieben. Jetzt hängt sie zum Trocknen aus. Ich bin gespannt, ob sie irgendwann einfach runterfällt. ;)
Die Häutung an sich ging recht schnell, innerhalb einer halben Stunde. Heute morgen um 5:30 als ich draußen war, hatte sie sich zwar schon positioniert, aber hatte noch ihr altes Kleid an.
Da fragt man sich doch schon, wie das wäre, sein altes Kleid einfach abstreifen zu können. Spannend, so eine Verwandlung.
Jedenfalls kam ich heute morgen in mein Büro und habe festgestellt, dass sich die eine Schrecke gerade im Häutungsprozess befindet. Davor hatten wir nur die Hüllen gesehen, aber nicht, wie es dazu kommt. Und weil ich es so spannend fand, habe ich das Ganze natürlich dokumentiert:
Als alle Beine draußen waren, hat sie alle gestreckt und wieder eingeklappt: Test bestanden; es ist alles heil geblieben. Jetzt hängt sie zum Trocknen aus. Ich bin gespannt, ob sie irgendwann einfach runterfällt. ;)
Die Häutung an sich ging recht schnell, innerhalb einer halben Stunde. Heute morgen um 5:30 als ich draußen war, hatte sie sich zwar schon positioniert, aber hatte noch ihr altes Kleid an.
Da fragt man sich doch schon, wie das wäre, sein altes Kleid einfach abstreifen zu können. Spannend, so eine Verwandlung.
Dienstag, 21. Mai 2013
Bratkartoffeln
Wer damals mein Irland-Blog verfolgt hat, wird sich vielleicht an meine ersten Bratkartoffeln erinnern. Die machte ich übrigens in der Woche, als ich mit Schweinegrippe (japp, genau die...) flach lag. Jedenfalls musste ich heute an eben jene Bratkartoffeln denken. Seit dem habe ich mich tatsächlich nie wieder an dieses Gericht herangetraut. Bis heute.
Ich befürchtete schon, dass ich wieder Bratpampe erhalten würde. Erst recht, nachdem der Mann mir erzählte, dass er sich auch nur einmal an Bratkartoffeln gewagt - und ebenfalls Bratbrei erhalten - habe. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und ich glaube, diesmal habe ich gewonnen. :)
Ich befürchtete schon, dass ich wieder Bratpampe erhalten würde. Erst recht, nachdem der Mann mir erzählte, dass er sich auch nur einmal an Bratkartoffeln gewagt - und ebenfalls Bratbrei erhalten - habe. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und ich glaube, diesmal habe ich gewonnen. :)
Montag, 13. Mai 2013
Tee-Empfehlung
Da heute genau so gut Herbst sein könnte - so trüb und kalt ist es hier - ist das die ideale Gelegenheit, die beiden neuen Teesorten auszuprobieren, die ich am Samstag entdeckt habe. Ich bin nämlich leidenschaftlicher Teetrinker. Beide Tees schmecken mir besser als gedacht. In letzter Zeit war ich von den aromatisierten Tees abgekommen, aber die sind wirklich sehr lecker.
Dienstag, 30. April 2013
Bärlauch-Jagd
Heute war ich jagen und zwar Bärlauch! Und natürlich wurde es auch schon verarbeitet. Gerade bereitet der Mann noch das Abendessen zu und dann sind 500g weg.
Das Bärlauch-Beet meines Vertrauens zu Beginn der Jagd:
Und hier die Beute:
Das Pesto aus ca. 470g Bärlauch sieht so aus (links mit Cashew-, Mitte und rechts mit Pinienkernen):
Eine Stunde lang hab ich daran gesammelt und dachte eigentlich, dass es mehr ist. Vielleicht gehen wir nächste Woche noch mal jagen. Ich wollte nämlich auch noch Bärlauch-Suppe ausprobieren und sonst hab ich immer etwas Pesto verschenkt. Aber jetzt verspeisen wir erst mal ein Omelette mit Schafskäse, Tomaten und - natürlich - den restlichen ca. 30g Bärlauch. Guten Appetit!
Das Bärlauch-Beet meines Vertrauens zu Beginn der Jagd:
Und hier die Beute:
Das Pesto aus ca. 470g Bärlauch sieht so aus (links mit Cashew-, Mitte und rechts mit Pinienkernen):
Eine Stunde lang hab ich daran gesammelt und dachte eigentlich, dass es mehr ist. Vielleicht gehen wir nächste Woche noch mal jagen. Ich wollte nämlich auch noch Bärlauch-Suppe ausprobieren und sonst hab ich immer etwas Pesto verschenkt. Aber jetzt verspeisen wir erst mal ein Omelette mit Schafskäse, Tomaten und - natürlich - den restlichen ca. 30g Bärlauch. Guten Appetit!
Montag, 29. April 2013
Gemüse-Beetchen
Seit Anfang des Jahres wohne ich offiziell mit im Elternhaus des Mannes, wo wir eine kleine Wohnung eingerichtet bekommen haben. Das Weisse Haus ist nicht nur direkt am Waldrand (und am Hang), sondern hat auch einen recht großen Garten. Zusammen mit der Schwiegeroma kümmere ich mich um ein kleines Gemüsebeet. Und so sieht das im Moment aus:
1 - Paprika, gelb
2 - Paprika, rot
3 - Kohlrabi
4 - Eichblatt-Salat
5 - Kopfsalat
6 - Zucchini
Irgendwie finde ich es total spannend, diese Entwicklung mitzuerleben. Jetzt braucht es nur noch Sonnenschein und dann sprießt es hoffentlich bald. Außerdem sind noch geplant: Karotten, Rote Beete, Auberginen, Lauch, Sellerie und Bohnen. Und die Tomaten wohnen auch schon im Gewächshaus.
Postkartenaktion 2013
Dieses Jahr habe ich wieder einen Postkarten-Kalender. Ich hatte früher bereits welche und die Postkarten sind alle noch irgendwo in Kisten oder sonstwo verstaut. Das fand ich schade. Deswegen dachte ich dieses Mal, dass ich die wöchentlichen Bilder ja tatsächlich als Postkarten verschicken kann. Gesagt, getan. Jede Woche schicke ich also eine Postkarte an einen lieben Menschen, bei dem ich mich schon lange mal wieder melden wollte. Ein paar Karten suchen noch Empfänger, falls also hier jemand Post bekommen möchte...
Und so sieht der Kalender, der auf der Fensterbank hinter meinem Schreibtisch steht, aus (mit Blick in den Garten und eigentlich auch in den Wald):
Und so sieht der Kalender, der auf der Fensterbank hinter meinem Schreibtisch steht, aus (mit Blick in den Garten und eigentlich auch in den Wald):
Dienstag, 23. April 2013
Sonntag, 21. April 2013
Mai oder Hirsch?
Heute beim Umtopfen der Minze und beim Umgraben des Gemüsebeets haben wir ein ganzes Nest und noch ein paar einzelne Engerlinge gefunden, insgesamt ein Dutzend. Hirschkäfer hatten wir letztes Jahr ein paar hier, aber es könnten auch Maikäfer-Larven sein.
Kennt ihr eigentlich schon die Hirschkäfer-Suche? Wer Hirschkäfer sichtet, kann diese auf der genannten Webseite melden.
Update: Der Betreiber der Hirschkäfer-Suche hat zurückgeschrieben und ist sich sicher, dass es sich weder um Mai- noch um Hirschkäfer, sondern um Rosenkäfer handelt. Schade.
Und der Lorbeer wurde auch beschnitten. Natürlich haben wir das gleich ausgenutzt und welchen zum Trocknen gelegt:
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