Sonntag, 12. Januar 2014

Ring Sling selbstgemacht

Ich wollte unbedingt eine Ring Sling für den Krümel. Das ist ein Tragetuch, das man statt mit Knoten mit Ringen "bindet". Die Möglichkeiten sind zwar limitierter als es bei einem (langen) Tuch der Fall ist, aber dafür ist es deutlich handlicher und kann gleichzeitig als Sichtschutz beim Stillen in der Öffentlichkeit dienen.

Ich habe mich lange umgeschaut. Die neuen Slings von den großen Marken sind mir zu teuer, weil ich noch ein langes Tuch für andere Tragevarianten möchte und die für Menschen meiner Statur nicht gerade günstig sind. Die günstigen wollte ich letztlich doch nicht, weil mir ein qualitativ hochwertiges Tuch wichtig war. Gebraucht kaufen war eine Option, aber da war wieder meine Statur ein Problem, denn ich brauche eine etwas längere Sling als der Durchschnittsmensch.

Letztlich habe ich mich dazu entschieden, selbst zu nähen. Ich habe durch eine Rabatt-Aktion ein neues Didymos-Tuch 2. Wahl für unglaublich wenig Geld bekommen und die "kleinen" Schönheitsfehler, die dieses 2. Wahl Tuch haben soll, sind für mich absolut nicht zu sehen. Dann noch passende Ringe dazu bestellt und mit der Schwiegermama beraten, welche von den vielen Schultervarianten (gerafft, gefaltet, Scherenfaltung) wohl die beste ist. Heute haben wir uns hingesetzt und eine Ring Sling nach dieser Anleitung genäht.

Und hier ist das Ergebnis:





Ich bin sehr begeistert! Das Nähen war nicht kompliziert, hat weniger als eine Stunde gedauert und Spaß gemacht. Eine neue Sling hätte mich das 3fache gekostet. Optisch bin ich hin und weg. Zum Praxistest kann ich natürlich noch nichts sagen, aber das werde ich dann zu gegebener Zeit nachholen.

Freitag, 3. Januar 2014

Lachen und Weinen gleichzeitig

Ich hätte nie gedacht, dass das tatsächlich (organisch) möglich ist, aber ich habe es gestern (Hormonen sei Dank!) am eigenen Leib erfahren. Nach einer skurrilen Situation mit dem Herrn Gemahl hatte ich einen Lachanfall und gleichzeitig hatte ich so ein schlechtes Gewissen, dass ich weinen musste. Ich meine keine Lachtränen, sondern einen herzlichen Lachanfall und Schluchzen vor Traurigkeit. Und das gleichzeitig. Aufhören ging auch nicht. Mann, war das anstrengend. Und sowas von bizarr!