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Mittwoch, 12. November 2014

The Turning of the Wheel

Wie ich dieses und auch schon letztes Jahr schrieb, spüre ich Samhain derzeit nicht mehr. Dafür finde ich Jul wahnsinnig greifbar. Das war letztes Jahr auch schon so.

Ich überlege, ob ich vielleicht jedes Jahr ein Fest ganz intensiv erleben muss, bevor ich mich auf ein neues richtig einlassen kann, damit ich eines Jahres alle Feste richtig spüren kann.

Vielleicht ist es jetzt einfach Zeit für Jul.

Freitag, 31. Oktober 2014

Samhain?

Es sind graue Tage. Ich sehe den Nebel, ich sehe die immer kahler werdenden Bäume. Ich spüre die Kälte. Doch ich spüre Samhain nicht.

Sonst hatte ich immer sehr stark das Gefühl, die Ahnen an meiner Seite zu haben. Es war eine ganz besondere Energie. Aber seit die kleine Eule bei mir eingezogen ist, habe ich diese Energie nicht mehr gespürt. Ich vermisse sie.

Doch ich weiß nicht, was ich aktiv tun kann...

Ich versuche es zu ergründen, aber natürlich gibt es keinen rationalen Grund dafür. Es bleibt wohl zu hoffen, dass es sich eines Tages wieder ändern wird.

Sonntag, 22. Dezember 2013

Jul!

Nachdem ich Samhain gar nicht gespürt habe dieses Jahr, merke ich Jul umso mehr. Juhu!
Licht! Ich brauche Licht! Kerzen, Lichterkette, Duftlampe - alles muss die Wohnung erhellen. Und meine Seele gleich mit. :)

Mittwoch, 13. November 2013

Altar

Im Zuge des vorhochzeitlichen Aufräumwahns wurde mein Altar entstaubt und umgezogen an einen Platz, an dem ich ihn mehr würdigen kann. Und so sieht er jetzt aus:


Sonntag, 25. August 2013

Bärenmutter

Eine der ersten Lektionen, die man im OBOD lernt, ist, auf einer meditativen Reise seinen eigenen inneren, heiligen Hain zu besuchen. Es ist ein ganz persönlicher Ort der Ruhe, der Geborgenheit, des Schutzes.

In letzter Zeit reise ich leider nur unregelmäßig dorthin. Beim ersten Mal, nachdem unser Krümel zu uns kam, stand plötzlich eine grimmige Bärin vor mir. Mitten in meinem Hain. Ich spürte, dass sie nur indirekt zu mir gehörte, und ahnte, dass ihre Aufgabe der Schutz unseres ungeborenen Kindes ist.

Ich war zuerst verwirrt, dann fasziniert und neugierig. So forschte ich ein wenig.

Aine machte mich auf die Verbindung zur Gebärmutter aufmerksam. Desweiteren stolperte ich über die keltische Bärengöttin Artio. Sie ist die Urmutter, das Sinnbild für Mutterliebe. Sie wacht über Schwangere und Gebärende.

Sie ist es, die ich vor meinem inneren Auge sah. So wird mich die Bärenmutter in den nächsten Monaten begleiten und über uns wachen.