Gestern war ein unglaubliches Schmuddelwetter. Ich bin davon kein Freund, aber andere Wesen sind da ganz anderer Meinung. Die sieht man bei "schönem" Wetter oft gar nicht.
Diese Schnecke zum Beispiel:
Das Foto ist zwar leider unscharf, aber vielleicht erkennt ihr sie trotzdem. Sie hat den Kopf nach hinten gestreckt und es sieht so aus, als würde sie sich putzen.
Oder dieser lustige Geselle:
Er begrüßte uns gestern Abend, als wir nach Hause kamen.
Nur einen Salamander haben wir diesmal nicht entdeckt, dabei sieht man die hier bei Regen häufiger. Aber der nächste Regentag kommt bestimmt...
Donnerstag, 19. September 2013
Dienstag, 17. September 2013
Liebe Arbeitgeber,
es ist ein Gesetzesverstoß, die Bewerbung einer schwangeren Frau mit Begründung ihrer Schwangerschaft abzulehnen. Im Jahre 2006 wurde das Allgemeine GleichstellungsGesetz verfasst, welches eine solche Diskriminierung unterbindet. Aber das scheint wohl noch nicht bei allen angekommen zu sein... Dieses Gesetz entspricht im Übrigen dem Grundgesetz, Artikel 3.
Ihr, liebe Arbeitgeber, solltet euch weiterhin darüber im Klaren sein, dass es keinesfalls die Pflicht der Frau ist, über eine Schwangerschaft zu informieren. Sollte sie dies tun, ist das ihr Entgegenkommen und guter Wille. Doch offensichtlich ist die einstige Tugend "Ehrlichkeit" in der heutigen Gesellschaft nichts mehr wert und wird sogar, durch eine solche Bestrafung eben jener, regelrecht abtrainiert. Man ist wohl selbst schuld, wenn man mit offenen Karten spielt.
Auf der anderen Seite zeugt dies natürlich auch von Eurem Charakter, liebe Arbeitgeber. Wer indirekt gegen das Grundgesetz verstößt, und lieber weiterhin händeringend nach Arbeitskräften suchen möchte, anstatt eine schwangere, kompromissbereite Frau einzustellen, der hat eine ehrliche, zuverlässige und vorausschauende Kraft schlichtweg nicht verdient.
Letztlich sollte ich froh sein, nicht in einem solchen Laden gelandet zu sein. Der bittere Beigeschmack bleibt.
Ihr, liebe Arbeitgeber, solltet euch weiterhin darüber im Klaren sein, dass es keinesfalls die Pflicht der Frau ist, über eine Schwangerschaft zu informieren. Sollte sie dies tun, ist das ihr Entgegenkommen und guter Wille. Doch offensichtlich ist die einstige Tugend "Ehrlichkeit" in der heutigen Gesellschaft nichts mehr wert und wird sogar, durch eine solche Bestrafung eben jener, regelrecht abtrainiert. Man ist wohl selbst schuld, wenn man mit offenen Karten spielt.
Auf der anderen Seite zeugt dies natürlich auch von Eurem Charakter, liebe Arbeitgeber. Wer indirekt gegen das Grundgesetz verstößt, und lieber weiterhin händeringend nach Arbeitskräften suchen möchte, anstatt eine schwangere, kompromissbereite Frau einzustellen, der hat eine ehrliche, zuverlässige und vorausschauende Kraft schlichtweg nicht verdient.
Letztlich sollte ich froh sein, nicht in einem solchen Laden gelandet zu sein. Der bittere Beigeschmack bleibt.
Donnerstag, 12. September 2013
Unbegreiflich wundervoll
Jetzt, wo ich nicht mehr alle paar Minuten denke "Ich bin schwanger, ich bin wirklich schwanger!!!", habe ich mich wohl fast schon zu sehr an den Gedanken gewöhnt. Zeitweise vergesse ich es sogar wieder. Bis ich den Bauch sehe, der sich deutlich nach oben geschoben hat, oder bis ich versuche, mich im Sitzen zu bücken und merke, dass da irgendwie plötzlich was im Weg ist, oder oder oder. Aber im Moment ist es den Großteil des Tages nicht so sehr präsent, obgleich ich mir des Krümels durchaus bewusst bin.
Und dann gibt es Tage wie heute, an denen man beim Frauenarzt liegt und das Leben, das da tatsächlich in einem heranwächst, lebhaft und fröhlich zappeln sieht. Und doch ist es noch so irreal, so unbegreiflich - und doch so wundervoll.
Und dann gibt es Tage wie heute, an denen man beim Frauenarzt liegt und das Leben, das da tatsächlich in einem heranwächst, lebhaft und fröhlich zappeln sieht. Und doch ist es noch so irreal, so unbegreiflich - und doch so wundervoll.
Mittwoch, 11. September 2013
Urlaub in Frankonia
Letzte Woche hatte der Mann eine Woche Urlaub und wir haben die freien Tag genutzt, um mal weg von zu Hause zu kommen. Aus verschiedenen Gründen haben wir uns entschieden, das Frankenland unsicher zu machen und es war auch sehr schön.
Am Sonntag waren wir in einer Tropfsteinhöhle bei Eberbach. Ich war zuvor nie in einer Tropfsteinhöhle und fand das alles sehr spannend. Immer wieder musste ich mich daran erinnern, dass die Tropfsteine nicht aus Eis bestehen. Leider war das Photographieren verboten, aber hier ist ein Link zur Webseite. Solltet ihr mal in der Gegend sein, lohnt es sich auf jeden Fall!
Dann sind wir weitergefahren nach Jagsthausen, wo wir uns die Götzenburg und eine Pizzeria (Maultaschenpizza!) angeschaut haben. Unser Zelt hatten wir zwischendurch schon in Neudenau aufgebaut.
Am nächsten Tag ging es nach Schillingsfürst, doch waren sowohl Zeltplatz als auch Jagdfalkenhof geschlossen und wir fuhren weiter nach Rothenburg ob der Tauber. Auf dem Weg dorthin wollten wir das Bodenlose Loch besichtigen, das als Geotop und Sehenswürdigkeit beworben wurde. Es dauerte erst einmal ewig, bis wir es finden konnten. Geholfen hat uns schließlich ein ansässiger Opi. Als er gefragt wurde, wo es denn hier zum Bodenlosen Loch geht, ist er erst einmal in herzhaftes Gelächter ausgebrochen. Als wir dort waren, wussten wir, wieso. Ich hab dann auch erst einmal 5 Minuten durchgelacht, bis wir aussteigen konnten...
"Das Bodenlose Loch ist zwar nicht bodenlos, aber 6 Meter tief" und die Tonnen von Gips, die stündlich sprudeln, kann man auch nicht sehen, weil das unter Wasser passiert. Aber immerhin hatten wir einen schönen, ruhigen Ort für unsere Mittagspause und wir haben das folgende Kerlchen entdeckt:
Später haben wir unser Zelt auf dem Campingplatz Tauber-Romantik aufgeschlagen, wo wir 2 Nächte verbrachten. Aber zunächst haben wir uns noch Rothenburg ob der Tauber angeschaut - ein wuuuuunderschönes altes Städtchen! Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Und wir haben die niedlichste Butterdose der Welt dort gefunden und mit heim genommen. :)
Am Dienstag Morgen ging es zurück zu Schloss Schillingsfürst, wo wir die tollste Greifvogelschau miterlebt haben! Die Vögel flogen direkt durch die Zuschauerreihen und waren ganz nah zu erleben. Neben Falken, einem Geier und einer Krähe war auch diese feine Dame mit von der Partie:
Gegen die beeindruckende Flugshow war die Schlossbesichtigung geradezu langweilig. Danach haben wir noch die Anlage begutachtet und dabei eine Turmfalken- und eine Schneeeulenfeder gefunden. Das beste kam zum Schluss, nämlich der Besuch des:
Am Nachmittag war eine Wanderung auf dem Landschaftspfad Endseer Berg geplant, doch davon waren wir leider sehr enttäuscht. Da sind die Wanderwege in "unserem" Wald deutlich schöner und ruhiger. Aber es tat gut, ein wenig zu laufen. Immerhin lernten wir dort die Elsbeere kennen. Abends aßen wir fein in Rothenburg und am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns vom Campingplatz Tauber-Romantik und dem dazugehörigen Eulenstübchen:
Am Mittwoch ging es dann weiter. Ziel war Ebermannstadt, wo eine Großtante des Mannes wohnt. Wir fuhren über die Burgenstraße und besuchten unterwegs noch die Burg Colmberg und die Feste Lichtenau. Besonders Colmberg hat uns beeindruckt. Die Burg an sich ist ganz nett, aber um die Burg herum sind riesige Ländereien, die im Wald liegen. Es war wohl gerade Fütterungszeit und so konnten wir eine Rotte Wildschweine und eine sehr große Herde Hirsche beobachten. Das Tollste an der Feste Lichtenau war dieser musikalische Türgriff:
In Ebermannstadt besuchten wir besagte Großtante, besuchten einen Biergarten, wo wir eine bayerische Brotzeit genossen, und am Abend schlugen wir unser Zelt auf dem örtlichen Zeltplatz auf.
Der Donnerstag war leider schon der Tag der Heimreise. Doch ganz direkt nach Hause wollten wir auch noch nicht. Wir besuchten also noch Bamberg, das auch eine wunderschöne mittelalterliche Stadt und absolut sehenswert ist! Wir sind gemütlich durch die Altstadt gelaufen, haben Altes Rathaus, Dom, Rosengarten und mehr besucht, und haben so einen tollen Nachmittag verbracht.
Und was ist in der Nähe von Bamberg? Na, die Musiker unter euch voran... Genau, Thomann! Ich bin ja seit Monaten auf der Suche nach einer neuen Konzertgitarre und hoffte, bei Thomann die passende zu finden, doch die hatten nicht alle hochwertigen Gitarren ausgestellt und wir hatten auf Grund der Öffnungszeiten keine Zeit mehr, noch etwas aus dem Lager zu bestellen. Schade. Aber der Showroom war wirklich beeindruckend. Verrückt - tausend Gitarren auf engstem Raum und ich finde immer noch nichts... Nunja, im Oktober sind wir noch einmal in Franken und vielleicht machen wir den Umweg über Treppendorf. Das nächste Mal dann mit Vorher-Anrufen und v.a. mit mehr Zeit. Immerhin habe ich nun eine vorläufige Favoritin: Hanika 58PC.
Nach dem tollen Tag sind wir dann wieder nach Hause gefahren und haben noch die ein oder andere Niedlichkeit auf dem Weg entdeckt.
Abschließend hat der Mann in Heidelberg seine wohlverdienten Burger bekommen und wir waren beide froh, wieder im eigenen Bett schlafen zu können. Es war wichtig und hat uns gut getan, mal raus zu kommen - aber wir durften feststellen, dass es zu Hause auch schön ist. :)
Am Sonntag waren wir in einer Tropfsteinhöhle bei Eberbach. Ich war zuvor nie in einer Tropfsteinhöhle und fand das alles sehr spannend. Immer wieder musste ich mich daran erinnern, dass die Tropfsteine nicht aus Eis bestehen. Leider war das Photographieren verboten, aber hier ist ein Link zur Webseite. Solltet ihr mal in der Gegend sein, lohnt es sich auf jeden Fall!
Dann sind wir weitergefahren nach Jagsthausen, wo wir uns die Götzenburg und eine Pizzeria (Maultaschenpizza!) angeschaut haben. Unser Zelt hatten wir zwischendurch schon in Neudenau aufgebaut.
Am nächsten Tag ging es nach Schillingsfürst, doch waren sowohl Zeltplatz als auch Jagdfalkenhof geschlossen und wir fuhren weiter nach Rothenburg ob der Tauber. Auf dem Weg dorthin wollten wir das Bodenlose Loch besichtigen, das als Geotop und Sehenswürdigkeit beworben wurde. Es dauerte erst einmal ewig, bis wir es finden konnten. Geholfen hat uns schließlich ein ansässiger Opi. Als er gefragt wurde, wo es denn hier zum Bodenlosen Loch geht, ist er erst einmal in herzhaftes Gelächter ausgebrochen. Als wir dort waren, wussten wir, wieso. Ich hab dann auch erst einmal 5 Minuten durchgelacht, bis wir aussteigen konnten...
"Das Bodenlose Loch ist zwar nicht bodenlos, aber 6 Meter tief" und die Tonnen von Gips, die stündlich sprudeln, kann man auch nicht sehen, weil das unter Wasser passiert. Aber immerhin hatten wir einen schönen, ruhigen Ort für unsere Mittagspause und wir haben das folgende Kerlchen entdeckt:
Später haben wir unser Zelt auf dem Campingplatz Tauber-Romantik aufgeschlagen, wo wir 2 Nächte verbrachten. Aber zunächst haben wir uns noch Rothenburg ob der Tauber angeschaut - ein wuuuuunderschönes altes Städtchen! Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Und wir haben die niedlichste Butterdose der Welt dort gefunden und mit heim genommen. :)
Am Dienstag Morgen ging es zurück zu Schloss Schillingsfürst, wo wir die tollste Greifvogelschau miterlebt haben! Die Vögel flogen direkt durch die Zuschauerreihen und waren ganz nah zu erleben. Neben Falken, einem Geier und einer Krähe war auch diese feine Dame mit von der Partie:
Gegen die beeindruckende Flugshow war die Schlossbesichtigung geradezu langweilig. Danach haben wir noch die Anlage begutachtet und dabei eine Turmfalken- und eine Schneeeulenfeder gefunden. Das beste kam zum Schluss, nämlich der Besuch des:
Am Nachmittag war eine Wanderung auf dem Landschaftspfad Endseer Berg geplant, doch davon waren wir leider sehr enttäuscht. Da sind die Wanderwege in "unserem" Wald deutlich schöner und ruhiger. Aber es tat gut, ein wenig zu laufen. Immerhin lernten wir dort die Elsbeere kennen. Abends aßen wir fein in Rothenburg und am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns vom Campingplatz Tauber-Romantik und dem dazugehörigen Eulenstübchen:
Am Mittwoch ging es dann weiter. Ziel war Ebermannstadt, wo eine Großtante des Mannes wohnt. Wir fuhren über die Burgenstraße und besuchten unterwegs noch die Burg Colmberg und die Feste Lichtenau. Besonders Colmberg hat uns beeindruckt. Die Burg an sich ist ganz nett, aber um die Burg herum sind riesige Ländereien, die im Wald liegen. Es war wohl gerade Fütterungszeit und so konnten wir eine Rotte Wildschweine und eine sehr große Herde Hirsche beobachten. Das Tollste an der Feste Lichtenau war dieser musikalische Türgriff:
In Ebermannstadt besuchten wir besagte Großtante, besuchten einen Biergarten, wo wir eine bayerische Brotzeit genossen, und am Abend schlugen wir unser Zelt auf dem örtlichen Zeltplatz auf.
Der Donnerstag war leider schon der Tag der Heimreise. Doch ganz direkt nach Hause wollten wir auch noch nicht. Wir besuchten also noch Bamberg, das auch eine wunderschöne mittelalterliche Stadt und absolut sehenswert ist! Wir sind gemütlich durch die Altstadt gelaufen, haben Altes Rathaus, Dom, Rosengarten und mehr besucht, und haben so einen tollen Nachmittag verbracht.
Und was ist in der Nähe von Bamberg? Na, die Musiker unter euch voran... Genau, Thomann! Ich bin ja seit Monaten auf der Suche nach einer neuen Konzertgitarre und hoffte, bei Thomann die passende zu finden, doch die hatten nicht alle hochwertigen Gitarren ausgestellt und wir hatten auf Grund der Öffnungszeiten keine Zeit mehr, noch etwas aus dem Lager zu bestellen. Schade. Aber der Showroom war wirklich beeindruckend. Verrückt - tausend Gitarren auf engstem Raum und ich finde immer noch nichts... Nunja, im Oktober sind wir noch einmal in Franken und vielleicht machen wir den Umweg über Treppendorf. Das nächste Mal dann mit Vorher-Anrufen und v.a. mit mehr Zeit. Immerhin habe ich nun eine vorläufige Favoritin: Hanika 58PC.
Nach dem tollen Tag sind wir dann wieder nach Hause gefahren und haben noch die ein oder andere Niedlichkeit auf dem Weg entdeckt.
Abschließend hat der Mann in Heidelberg seine wohlverdienten Burger bekommen und wir waren beide froh, wieder im eigenen Bett schlafen zu können. Es war wichtig und hat uns gut getan, mal raus zu kommen - aber wir durften feststellen, dass es zu Hause auch schön ist. :)
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